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Tiroler leben gefährlich

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
In Österreich verunglücken pro Stunde etwa 100 Menschen durch einen Unfall. Schwerpunkt ist dabei der Sport mit einem Anteil von 33,5 Prozent, gefolgt von Arbeitsunfällen mit einem Anteil von 26,1 Prozent. Knapp dahinter liegen Missgeschicke in Haus und Garten mit einem Anteil von 25,3 Prozent. Lediglich 9,6 Prozent der Unfälle ereignen sich in der Freizeit, 5,5 Prozent sind auf Kfz-Unfälle zurückzuführen, lautet eine aktuelle Statistik der Allianz.
Darüber hinaus ergaben sich laut der Auswertung für die Leistungsfälle zwischen 2007 und 2015 auch große regionale und jahreszeitliche Unterschiede. Demnach hat rund jede fünfte verletzte Person ihren Wohnsitz in Tirol (21,3 Prozent). Damit liegt das Bundesland an erster Stelle im Ranking der Alpenrepublik. Auf Rang zwei folgt Oberösterreich mit 16,1 Prozent, Niederösterreich landet mit einem Anteil von 14,8 Prozent auf dem dritten Rang. Am sichersten lebt es sich hingegen in Wien (4,5 Prozent) und dem Burgenland (3,2 Prozent).
Gleichzeitig konstatiert die Allianz in ihrer Auswertung auch bundesländerspezifische Unterschiede. Während sich in Tirol 41 Prozent aller Unfälle beim Sport ereignen, sind es in der Steiermark 23,9 Prozent. Die meisten Arbeitsunfälle geschehen hingegen in der Steiermark (33,5 Prozent), gefolgt von Kärnten (30,3 Prozent). Zu Hause oder im eigenen Garten sind die Bewohner des Burgenlandes mit einem Anteil 29,7 Prozent am gefährdetsten. In Wien gibt es mit einem Anteil von 17,7 Prozent hingegen österreichweit die wenigsten Vorfälle im privaten Bereich. Eine Gemeinsamkeit jedoch haben alle österreichischen Bundesländer: Kfz-Unfälle befinden sich überall an letzter Position.
Über das Jahr verteilt passieren die meisten Unfälle laut Statistik im ersten Quartal des Jahres. Unfallreichster Monat ist demnach der Januar mit einem Anteil von 10,2 Prozent, gefolgt vom Februar mit 9,9 Prozent und dem März mit 9,6 Prozent. Gefährlichster Sommermonat ist laut Allianz der August mit einem Anteil von 9,1 Prozent. Sicherster Monat ist der November mit sechs Prozent. (vwh/td)
Bildquelle: Paulwip / pixelio.de
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