04.08.2016Schlaglicht

Hessen prüft Klage gegen Volkswagen

Von VW-RedaktionVW heute
Nach dem Freistaat Bayern prüft nun auch das Bundesland Hessen eine Schadensersatzklage gegen Volkswagen. Hintergrund seien die Verluste in der sogenannten Versorgungsrücklage des Landes durch den Verkauf von VW-Aktien im Wert von rund 3,9 Mio. Euro, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online unter Berufung auf das hessische Finanzministerium in Wiesbaden.
Mit der Verwaltung der Rücklagen war laut Bericht die Deutsche Bank betraut. Diese habe allerdings nach Bekanntwerden der Manipulationsvorwürfe beim Autobauer die Aktien umgehend verkauft.
Bereits am Dienstag hatte Bayern angekündigt, Volkswagen aufgrund der Aktienkursverluste, die dem bayerischen Pensionsfonds entstanden seien, zu verklagen. Auch der norwegische Staatsfonds NBIM - der weltgrößte seiner Art - hat laut Spiegel Online wegen millionenschwerer Aktienverluste eine Klage eingereicht. (vwh/td)
Bildquelle: Bernd Kaspar / pixelio.de
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