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BGV unterstützt Hagelflieger in Baden-Baden

Von Christoph BaltzerTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Gestern stellte der Verein Hagelabwehr Ortenau einen neuen Flieger vor, der zur Abwehr von Hagelschlägen eingesetzt werden soll. Unterstützt werden die Hagelflieger aus dem Südwesten von dem Badischen Gemeindeversicherungsverband (BGV). "Wir sind nicht blauäugig da reingegangen", sagte BGV-Vorstand Edgar Bohn gestern auf dem Gelände des Baden-Airparks.
150.000 Euro im Jahr kostet der Unterhalt eines Hagelfliegers im Jahr. Jetzt haben die badischen Gemeinden einen zweiten Hagelflieger in Baden-Baden stationiert. Der neue, vom BGV unterstützte Hagelflieger soll vor allem das Stadtgebiet Karlsruhe schützen. Der BGV versichert dort eine große Zahl von Autos und Gebäuden. Beim Hagel in Freiburg am 13. Mai letzten Jahres ist dem BGV ein Kaskoschaden von fünf bis sechs Millionen Euro allein in der Autoversicherung entstanden, berichtet Bohn.
"Wir wollen eine Minderung der Schäden", sagte Frank Benz, Vorsitzender der Hagelabwehr Ortenau e.V. "Nicht alle Versicherer erkennen das.“ Bei der SV Stuttgart und bei der Vereinigten Hagel sieht man die Hagelfliegerei kritisch. "Wieder Hagelschlag trotz Hagelflieger", berichtete Deutschlands größter Hagelversicherer am 15. Juli. Am 11. Juli sei es zu schweren Hagelschlägen gekommen, obwohl die Hagelflieger aus Rosenheim aufgestiegen sind. In den Wolken sei die Niederschlagsmenge so groß gewesen, dass das Silberjodid unwirksam war“, berichtete ein Pilot.
Häufig reichen die Mengen nicht aus, um die Gewitterwolken genügend zu impfen, kontern die Befürworter. Im Mai ist nach einem Einsatz im südbadischen Ettenheim ein größerer Schaden durch den Einsatz des Hagelfliegers aus Baden-Baden verhindert worden, berichtet Benz. "Die Hagelkörner waren butterweich, sagten mir die Winzer, ein Zeichen dafür, dass die Hagelabwehr funktioniert." (ba)
Bildquelle: ba
Hagel · BGV
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