Unternehmen & Management

Naturkatastrophen belasten Scor-Ergebnis

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Hohe Schäden durch Naturkatastrophen haben im ersten Halbjahr 2016 das Geschäft des französischen Rückversicherers Scor deutlich belastet. Wie das Unternehmen mitteilt, ging das Konzernergebnis in den ersten sechs Monaten des Jahres um 15,9 Prozent auf 275 Mio. Euro zurück. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen hingegen um 5,9 Prozent auf 6.735 Mio. Euro.
Einen wesentlichen Beitrag leistete nach Unternehmensangaben die Lebensparte von Scor mit einem Zuwachs bei den Bruttoprämien um 10,2 Prozent auf 3.934 Mio. Euro. In der Rückversicherungssparte blieben die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen im ersten Halbjahr stabil bei 2.801 Mio. Euro (plus 0,6 Prozent). Die Netto-Schadenkostenquote belief sich in den ersten sechs Monaten des Jahres – trotz hoher Schadenbelastung in allen Sparten und Regionen – auf 93,8 Prozent.
Mit Blick auf den bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU befürchtet der Rückversicherer jedoch keine negativen Auswirkungen auf das eigene Geschäftsmodell. Demnach sei durch die Unternehmensstruktur sichergestellt, dass Scor mit allen Unsicherheiten durch den Brexit "zurechtkommen" werde, ließ das Unternehmen verlautbaren. (vwh/td)
Bild: Denis Kessler, Vorstandsvorsitzender und Chairman (Quelle: Scor)
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