Märkte & Vertrieb

Neuer Rechtsschutz für Ärzte

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Roland Rechtschutz hat einen individuellen Rechtsschutz für Ärzte lanciert. Demnach besteht der Basisschutz für niedergelassene Ärzte laut Versicherer aus den Einzel-Bausteinen Firmen- und Verkehrs-Rechtsschutz. Zudem könne die Grundabsicherung um den Zielgruppen-Baustein Rechtsschutz für niedergelassene Ärzte und Heilberufe erweitert werden.
Im Rahmen des Firmen-Rechtsschutz sind laut Roland ein Rechtsstreit aufgrund der Kündigung von Angestellten oder die Rückforderung von Vorschüssen durch die Kassenärztliche Vereinigung abgesichert, weil die verordnete Behandlung unwirtschaftlich sei. Der Verkehrs-Rechtsschutz soll nach Unternehmensangaben dann greifen, wenn der Arzt nach einem Unfall ein Schmerzensgeld vom Gegner fordert.
Der Zielgruppen-Baustein Rechtsschutz greift laut Roland bei vertraglichen Auseinandersetzungen, beispielsweise der Lieferung eines defekten medizinischen Gerätes und der daraus resultierenden Weigerung des Herstellers für einen Ersatz. Gleiches gelte auch, wenn ein Patient seine Rechnung für eine Privatleistung nicht bezahlt. Ebenfalls mitversichert ist auch ein Reputations-Service, wie zum Beispiel bei diffamierenden Einträgen im Internet.
Darüber hinaus können sich niedergelassene Ärzte nach Unternehmensangaben auf Wunsch ihren Versicherungsschutz um bis zu acht weitere Bausteine erweitern, mit denen sich unter anderem strafrechtliche Risiken oder der private Lebensbereich absichern lassen. "Mediziner tragen jeden Tag Verantwortung für die Gesundheit anderer Menschen. Es ist für sie also besonders wichtig, bei ihrer Arbeit voll bei der Sache sein zu können – ohne rechtliche Sorgen", sagt Rainer Brune, Vorstandsvorsitzender von Roland Rechtsschutz. (vwh/td)
Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de
Roland Rechtsschutz
Auch interessant
Zurück
16.10.2018VWheute
Kran­ken­kassen und Ärzte erzielen Durch­bruch bei digi­taler Pati­en­ten­akte Die Einführung einer elektronischen Patientenakt gehört bekanntlich zu …
Kran­ken­kassen und Ärzte erzielen Durch­bruch bei digi­taler Pati­en­ten­akte
Die Einführung einer elektronischen Patientenakt gehört bekanntlich zu den aktuellen Prestigeprojekte von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Laut einem Bericht des Handelsblatt sollen sich die…
05.10.2018VWheute
Zwischen­fi­nan­zie­rungs­kosten können bei Behand­lungs­fehler erstat­tungs­fähig sein Ärzte müssen aufgrund einer fehlerhaften …
Zwischen­fi­nan­zie­rungs­kosten können bei Behand­lungs­fehler erstat­tungs­fähig sein
Ärzte müssen aufgrund einer fehlerhaften Schwangerschaftsbetreuung auch Zwischenfinanzierungskosten für einen behindertengerechten Neubau übernehmen. Das urteilte jetzt ein Gericht. Die …
30.08.2018VWheute
Ein Viertel der Ärzte will nicht ans elek­tro­ni­sche Gesund­heits­netz Jeder vierte niedergelassene Arzt in Deutschland (28 Prozent) will sich …
Ein Viertel der Ärzte will nicht ans elek­tro­ni­sche Gesund­heits­netz
Jeder vierte niedergelassene Arzt in Deutschland (28 Prozent) will sich derzeit nicht an die Telematik-Infrastruktur für Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte anschließen. Der Grund: diese Ärzte …
23.08.2018VWheute
Reserven der Kran­ken­kassen steigen auf neues Rekord­hoch Die Reserven der gesetzlichen Krankenkassen sind auf ein neues Rekordhoch gestiegen und …
Reserven der Kran­ken­kassen steigen auf neues Rekord­hoch
Die Reserven der gesetzlichen Krankenkassen sind auf ein neues Rekordhoch gestiegen und haben erstmals die Marke von 20 Mrd. Euro geknackt. Dies waren rund 300 Mio. Euro mehr als die Zahlen des …
Weiter