Köpfe & Positionen

Audi: "Wollen auch in zehn Jahren sexy Autos entwickeln"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Während Tesla-Chef Elon Musk autonome Lastwagen und Busse bauen will, backt man bei Audi kleinere Brötchen. "Im Audi A8 wird der Fahrer im Stau auf der Autobahn bis zu Tempo 60 die Hände vom Lenkrad nehmen können", sagt Audi-Chef Rupert Stadler der FAS. Trotz der Sicherheitsdebatte um Autopiloten kommt das Modell nächstes Jahr auf dem Markt. "Wir werden eine systematisch erprobte Technologie auf die Straße bringen und klar sagen, was damit geht und was nicht."
Rupert Stadler ist überzeugt, dass die Zukunft der Mobilität im vollautonomen Fahren liegt. "Allerdings braucht es dafür noch Zeit. Zunächst kommt das pilotierte Fahren. Und mit der neuen Generation unseres A8, die wir 2017 auf den Markt bringen, werden wir der erste Automobilhersteller sein, der das in dieser Form anbietet", erkärt der Audi-Chef gegenüber der FAS.
Rechtliche Probleme erwartet er diesbezüglich nicht. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sei seiner Meinung nach sehr aktiv auf diesem Feld. "In Amerika ist in einzelnen Bundesstaaten wie Nevada und Kalifornien das pilotierte Fahren schon heute zulässig", sagt Stadler.
Ferner verrät er, mit welchen digitalen Angeboten Audi sein Geschäft vorantreiben will. mit digitalen Angeboten machen will: "Vielleicht mit einem Upgrade für das Navi oder für Filme, welche die Kinder im Fond anschauen können. Dafür sind die Kunden bereit zu zahlen. Für andere Unternehmen ist das schon heute ein Business Case. Man muss das digitale Geschäft mit seinen Plattformen begreifen und auf der Welle mitsurfen. Wir müssen die Wünsche der Digital Natives stillen." (vwh/dg)
Bild: Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler (Quelle: Audi)
Digitalisierung · Audi · Autonomes Fahren
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