Politik & Regulierung

Ultimate Forward Rate: Insurance Europe rät von voreiligen Veränderungen ab

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Voreilige Modifikationen der Ultimate Forward Rate (UFR) könnten die Investment-Strategien der Versicherer negativ beeinflussen, berichtet Insurance Europe. Veränderungen an der UFR seien vor einer Solvency II-Prüfung nicht notwendig. Das aktuelle Rahmenwerk verfüge bereits über Schutzmechanismen, die eine ordnungsgemäße Auszahlung von Schadengeldern an die Versicherungsnehmer gewährleisten.
"Aufrufe zu übereilten Veränderungen der Ultimate Forward Rate scheinen auf einem Missverständnis seines ursprünglichen Zwecks zu basieren", sagt Igotz Aubin, Head of Prudential Regulation bei Insurance Europe. Nach Angaben der europäischen Versicherungsvereinigung hätten UFR-Modifikationen nachteilige Auswirkungen sowohl auf die Versicherungsnehmer als auch auf die europäische Wirtschaft.
Die Ultimate Forward Rate sei unter Solvency II auf eine lange Dauer angelegt. Ihre aktuelle Ausrichtung wurde auf politischer Ebene während der Omnibus II-Verhandlungen vereinbart. (vwh/mst)
Bild: Fotolia
Solvency II · Ultimate Forward Rate
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