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Überschwemmungen kosten 3,4 Mrd. Dollar

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Eine überdurchschnittlich hohe Schadenbelastung haben die Versicherer auf unserem Globus im ersten Halbjahr verzeichnet, berichtet Aon Benfield. Versicherer und Rückversicherer mussten für insgesamt 30 Mrd. US-Dollar geradestehen, berichtet der Rückversicherungsmakler. Das waren 27 Prozent mehr als im Durchschnitt der letzten fünfzehn Jahre.
Mit einer Schadenbelastung von 3,4 Mrd. US-Dollar rechnet der Rückversicherungsmakler Aon Benfield durch die Regenfälle und Sturzfluten in Europa im Mai und Juni. Neben Deutschland sind Belgien, Frankreich und Österreich davon betroffen. Der gesamte wirtschaftliche Schaden wird sich wohl auf 5,5 Mrd. US-Dollar belaufen. Eine wissenschaftliche Studie zeigt, dass sich solche Ereignisse häufen werden.
Der größte versicherte Schaden ereignete sich in Japan, wo das Erdbeben in der Region Kumamoto auf der Südinsel des Archipels wirtschaftliche Schäden von 30 Mrd. US-Dollar angerichtet hat. Dabei kamen 75 Menschen ums Leben. Versichert waren 5,5 Mrd. US-Dollar. Einen wirtschaftlichen Schaden von 22 Mrd. US-Dollar hat das Hochwasser am Jangtse angerichtet, schätzt Aon. Schätzungsweise 330 Menschen fielen dieser Katastrophe zum Opfer. Versichert sind die Schäden in einem kaum spürbaren Ausmaß.
Generell scheint die Schadenbelastung in diesem Jahr etwas höher auszufallen, als man es in den letzten vier Jahren erlebt hat. Trotzdem sind die Versicherer und Rückversicherer noch weit von den Dimensionen des Katastrophenjahres 2011 entfernt, als im April in Folge des Japan-Erbebens das Atomkraftwerk Fukushima fast komplett explodierte. 90 Mrd. US-Dollar war damals die Belastung für die Versicherer, ist der Studie des Rückversicherungsmaklers zu entnehmen, das war drei Mal so viel wie in diesem Jahr. (vwh/ba)
Foto: fotolia_NoA_Production
Aon Benfield · Katastrophen
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