Politik & Regulierung

Deutsche Bundesbank investiert in die Allianz

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die EZB hat vor allem Anleihen von Blue Chips gekauft, ist einer Statistik zu entnehmen, die jetzt die Bundesbank veröffentlicht hat. Sie hat im Auftrag der Europäischen Zentralbank umfangreiche Anleihenkäufe getätigt. Unter den Anleihen im Bestand der Zentralbank befinden sich zahlreiche Allianz-Papiere.
Vor allem Anleihen von Großunternehmen hat die EZB gekauft. Sie kann monatlich Anleihen mit einem Wert von bis zu 80 Mrd. Euro kaufen. Jetzt hat die Bundesbank veröffentlicht, welche Anleihen sie besitzt. Darunter befinden sich Anleihen von VW, BASF, Daimler, EON, Siemens RWE und anderen börsennotierten Großunternehmen. Aber auch Bosch, Würth und Hella hat die Bundesbank gekauft.
Sechs Anleihen der Allianz befinden sich unter den Papieren. Die Bundesbank ist die einzige Zentralbank, welche die Namen der gekauften Anleihen bekanntgibt. Die anderen Zentralbanken begnügen sich damit, die Wertpapierkennziffern aufzuzählen. Unter den von der italienischen Zentralbank erworbenen Papieren befinden sich auch Generali-Anleihen. In Deutschland hat die Bundesbank neben den sechs Allianz-Anleihen ein Talanx-Papier erworben.
EZB-Chef Mario Draghi räumt ein, dass durch die Käufe die Märkte verzerrt werden, sieht aber keine andere Möglichkeit, die Inflation hochzutreiben. Sein Ziel: Zwei Prozent jährlich. Derzeit pendelt sie um die 0 Prozent, Tendenz sinkend. Deflation wirkt sich verheerend auf die Nachfrage und die Wirtschaft aus, weil sie zu einem Attentismus bei den Konsumenten führt. (vwh/ba)
Foto: EZB
EZB · Allianz · Generali · Mario Draghi · Talanx
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