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"Deepwater Horizon" kostet BP knapp 62 Mrd. Dollar

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Vor sechs Jahren explodierte die Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko. Nun hat der britische BP-Konzern erstmals eine Kostenrechnung der Katastrophe vorgelegt. Die Schäden belaufen sich auf insgesamt knapp 62 Mrd. Dollar. Doch komplett bleibt das Unternehmen nicht auf der Summe sitzen: Steuerliche Effekte drücken die Rechnung  auf 44,0 Mrd. Dollar.
Bei der Explosion im April 2010 waren elf Menschen ums Leben gekommen. Über Monate hatte das Leck am Bohrloch nicht geschlossen werden können, mehr als 500 Millionen Liter Öl flossen nach Berechnung eines US-Gerichts ins Meer.
Es war eines der größten Unglücke in der Geschichte der Erdölförderung auf See. Erst nach vier gescheiterten Anläufen und 87 Tagen konnten Ingenieure eine Stahlglocke über die offene Quelle stülpen und den starken Strom aus dem Ölfeld stoppen. Mehr als 2000 Kilometer Küste wurden verschmutzt.
Im vergangenen Jahr hatte sich BP mit den US-Behörden auf eine Strafzahlung von rund 20 Milliarden Dollar geeinigt. Es war eine der größten Unternehmensstrafen in der Geschichte. (vwh/mst)
Bild: Deepwater Horizon /Us Coast Guard
BP · Deepwater Horizon
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