Köpfe & Positionen

@home mit Thomas Meyer, Accenture

Von Rafael KurzTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Diejenigen, die den digitalen Wandel mitgestalten, zeigt VWheute in der Serie “@home” aus der Perspektive ihres zentralen Arbeitsgerätes. Der nächste Interview-Termin ploppt schon im Display auf und dennoch findet Thomas D. Meyer, der für das Digitale verantwortliche Managing Director bei Accenture Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie sich die Branche in fünf Jahren neu aufgestellt haben wird. In seiner Freizeit ist der Schweizer am Bau einer innovativen Standseilbahn beteiligt.
VWheute: Welches ist Ihre Lieblings-App beruflich?
Thomas D. Meyer: Ganz Klar Accenture Digital. Sie gibt mir sofort einen Überblick was wir als „hot“ im Markt lokal und global betrachten und erlaubt mir den einfachen Zugriff auf Mitarbeiter und Referenz-Beispiele innerhalb für Accenture Interactive und Analytics aber auch den Spezialthemen embedded Software, Mobile App Studios und Internet of Things mit den sich in rasantem Tempo entwickelnden Use cases. Daneben verwende ich Twitter sehr viel. Die meisten Anfragen bekomme ich für LinkedIn, da bin ich jedoch einigermaßen zurückhaltend, nutze dies aber auch um über meine Blogs und Point of Views zu berichten.
VWheute: Welches ist Ihre Lieblings-App privat?
Thomas D. Meyer: Privat verwende ich Spotify sehr gerne. Ich höre leidenschaftlich gerne Musik. Es macht mir Spaß, einerseits neue Künstler zu entdecken und anderseits meine umfangreichen Schallplatten, Musikkassetten und CD-Sammlungen auch digital und jederzeit nachspielen zu können.
VWheute: Welches ist aktuell Ihr Projekt Nr. 1?
Thomas D. Meyer: Seit dem 1. April leite ich zusätzlich zu meiner Rolle als CEO von Accenture Schweiz, die Geschäftseinheit Accenture Digital in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Geschäft entwickelt und verändert sich rasend schnell. Es ist eine spannende Aufgabe und große Herausforderung, Accenture hier an der Spitze zu halten, die Markttrends frühzeitig zu erahnen und unsere Mitarbeiter tatkräftig zu unterstützen und ihnen die Freiheiten zu ermöglichen, die sie brauchen um sich und unsere Firma entwickeln zu können. Daneben bin ich Vater in einer Familie mit fünf Jungs, die mich täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Im wichtigsten Projekt in meiner Freizeit bau ich gerade die steilste Standseilbahn der Welt auf den Stoos, einem wunderbaren Voralpinen Erholungsgebiet im Herzen der Schweiz.
VWheute: Was gibt es in fünf Jahren in der Branche, was es heute noch nicht gibt?
Thomas D. Meyer: Die Versicherungsbranche wird sich entlang ihrer Wertschöfpungskette neu aufstellen. Wir werden Brands sehen, die wir heute noch nicht kennen und einige der bestehenden grossen Brands werden ganz andere Bedeutungen haben. Unsere Ansprechpartner werden Dienstleistungsgesellschaften sein, die unser Leben um das Wohnen, den Konsum, ums Reisen, die Gesundheit und die Verwaltung und Vermehrung unserer Vermögen einfacher machen und täglich bzw. situativ und Rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Die Technologie wird im Vergleich zu heute viel mehr im Hintergrund stehen, wir werden keine Passwörter mehr brauchen und das Gefühl haben, das die Technologie zu unserem persönlichen Wohl und zum Wohl der Menschheit eingesetzt wird.
Die Fragen stellte VWheute-Redakteur Rafael Kurz.
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