Schlaglicht

Gut gerüstet für den Ernstfall

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ob Orkan "Lothar", Hagel in Villingen-Schwenningen, Orkan "Kyrill", Starkregen im Killertal 2008, der Hagel in Reutlingen 2013 oder der Sturm "Niklas" - die wetterbedingten Elementarschäden haben in den letzten Jahren zugenommen. Die jüngsten Unwetter wie "Elvira" oder "Friederike" machen sich auch in der Bilanz der SV Sparkassenversicherung bemerkbar, konstatiert Peter Philipp.
Wer die Statistiken der Munich Re verfolgt, sieht, dass deutschland- und weltweit der Trend zu immer mehr und immer größeren Elementarschäden seit vielen Jahren eindeutig ist. Die Sparkassenversicherung ist mittendrin: Immer wieder gibt es Jahre ohne herausragendes Ereignis, in denen viele kleinere Elementarereignisse sich trotzdem zu stolzen Schadenzahlen aufaddieren.
Diesmal ist es eine umgekehrte Omega-Wetterlage, die zu wochenlangen Unwettern in ganz Deutschland und damit auch im Geschäftsgebiet der SV führte. Wenn es zu solchen Naturkatastrophen kommt, sind wir als Versicherer immer besonders betroffen, zumal 70 Prozent der Gebäude in Baden-Württemberg bei uns versichert sind. Diesmal kommt hinzu: Nahezu alle Kunden im Bundesland haben die erweiterte Elementarschadenversicherung, sodass zu ihrem Glück auch Überschwemmungs- und Hochwasserschäden abgedeckt sind. Wir rechnen für die Unwetterserie mit über 10.000 Schadenfällen (siehe UNTERNEHMEN).
Den vollständigen Beitrag von Peter Philipp lesen Sie in Kürze in der neuen Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft.
Bild: Peter Philipp ist Hauptabteilungsleiter Sach- und Haftpflicht Schaden bei der SV Sparkassenversicherung (Quelle: SV Sparkassenversicherung)
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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Die Unwetterschäden im Mai und Juni wird die LVM voraussichtlich etwa 20 Mio. Euro kosten. Bis Ende Juni gingen rund 11.300 Schadenmeldungen ein, konstatiert der neue LVM-Vorstandschef Mathias Kleuker im Exklusiv-Interview mit VWheute. "Insgesamt rechnen wir aber auch für 2016 mit einem positiven Jahresergebnis", betont Kleuker.
Die SDK Krankenversicherung kann auch für 2015 ein gutes Ergebnis vorweisen. "Wir ernten jetzt die Früchte unserer unternehmerischen Entscheidungen der letzten drei Jahre. Es ist uns gelungen, in diesem Zeitraum unsere schon sehr gute Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen", zeigt sich Vorstandschef Ralf Kantak überzeugt.
DAV-Chef Wilhelm Schneemeier sieht "unser künftiges Augenmerk auf der Entwicklung von Produkten, die stärker mit dem Markt atmen." Im Exklusivinterview mit VWheute plädiert er für einen umfassenden Kassensturz über die drei Säulen der Altersvorsorge hinweg: Es sei "ein Irrglaube, dass die umlagefinanzierte gesetzliche Rente losgelöst von der betrieblichen und privaten Altersvorsorge betrachtet werden" könne.
SV SparkassenVersicherung
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