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DEVK erteilt neuer Preisrunde eine Absage

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die DEVK will sich an einer erneuten Preisrunde in der gerade wieder profitabel gewordenen Kraftfahrtversicherung nicht beteiligen. "Wir sehen die Gefahr, dass der ein oder andere Marktteilnehmer wieder die Beitragsschraube dreht, um sich Geschäft zuzukaufen. Es ist aber nicht unsere Politik, auf Teufel komm' raus Geschäft zu kaufen. Mit einer Combined Ratio von marktweit 98 Prozent sind die Spielräume für Preisnachlässe nicht gegeben", sagt DEVK-Chef Gottfried Rüßmann.
Die DEVK hat ihren Bestand auf rund 2,5 Millionen KH-Verträge 2015 leicht gesteigert; die Combined Ratio betrug 99,8 (96,3) Prozent. Rüßmann erwartet, dass die Quote auch 2016 zumindest "unter 100 bleibt" - dabei soll nicht zuletzt die um einen Prozentpunkt sinkende Kostenquote helfen. Bei den Kosten profitiert die DEVK von einer Entlastung bei den Pensionsrückstellungen.
Für 2016 erwartet der Kölner Versicherungsverein ein Beitragsplus von 3,2 Prozent in den SHU-Sparten; speziell Haftpflicht, Hausrat und Unfall. In der Krankenversicherung, vornehmlich Zusatzversicherungsgeschäft, wird mit einem Zuwachs von 7,2 Prozent gerechnet. In der Lebensversicherung dürften die Beiträge erneut zurückfallen.
2015 war das Lebensgeschäft aufgrund einer "bewussten" Zurückhaltung beim Einmalbeitrag um gut 13 Prozent auf 854 Mio. Euro gesunken. Rüßmann betonte, dass an der Klassik festgehalten werde. Zugleich soll aber auch auf Produkte mit einem niedrigeren Risikokapitalbedarf umgesteuert werden. Im Neugeschäft mache die Klassik nur noch ein Drittel aus. (lie)
Bild: Gottfried Rüßmann ist seit Mitte Mai neuer Vorstandschef des fünftgrößten deutschen Automobilversicherers (Quelle: lie)
DEVK · Gottfried Rüßmann
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