Schlaglicht

Fitness-Tracking: Allianz wartet weiter ab

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Allianz bleibt skeptisch gegenüber Fitness-Tracking und will – wie auch die Ergo-Tochter DKV – weiter auf ein der datenbasiertes Kundenprogramm in der Krankenversicherung verzichten. "Wir tracken nicht digital und quasi rund um die Uhr die Aktivitäten unserer Kunden" zitiert der heutige Tagesspiegel eine Unternehmenssprecherin.
Birgit König, Chefin der Allianz-Krankenversicherung, hatte unlängst hier die Linie vorgegeben. Ihrer Auffassung nach könne mit einem derartigen Programm lediglich ein Effekt im Promillebereich erzielt werden. „Ist das ein zwingender Grund, um im großen Umfang persönliche Daten zu sammeln? Wir glauben: nein“, sagte sie bereits vor fast einem Jahr.
Auch die Nummer zwei in der deutschen Versicherungslandschaft, die Ergo mit der Krankenversicherungstochter DKV, bleibt laut Tagesspiegel skeptisch. "Wir planen derzeit keine Tarife, in denen die Beiträge von Informationen aus beim Kunden erfassten Fitness- und Lifestyledaten abhängen", zitiert das Blatt eine Ergo-Sprecherin. "Eine Grundlage für neue Versicherungstarife sehen wir darin derzeit noch nicht."
Die Generali hat gestern als erster deutscher Versicherer einen Tarif präsentiert, der Gesundheitsdaten aus Wearables für mögliche Beitragsrückerstattungen auswertet (siehe UNTERNEHMEN) (vwh/ku)
Bildquelle: Generali
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