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Axa-Chef Buberl muss sparen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Sparmaßnahmen stehen für die kommenden fünf Jahren im Zentrum der Strategie des Axa-Konzerns. Der designierte Konzernchef Thomas Buberl will bis 2020 die Kosten um 2,1 Mrd. Euro reduzieren. Gleichzeitig schraubt er die Gewinnerwartungen zurück.
Der Gewinn-Zuwachs je Aktie - bis dato veranschlagt bei fünf bis zehn Prozent - soll sich bis 2020 nur noch bei drei bis sieben Prozent einpendeln. Grund sind die dauerhaft niedrigen Zinsen, deren Auswirkungen die Versicherungsaufsicht Eiopa umtreibt. "Wir wissen jetzt, dass es die neue Norm ist", sagt Buberl. Vor allen Dingen bei den Kapitalanlagen spürt der Konzern die Auswirkungen.
"Der neue Plan berücksichtigt die Realitäten, mit denen wir es heute zu tun haben", stellt Axa-Finanzchef Gerald Harlin fest. Fokussieren will man rentable Sparten wie die Gewerbeversicherung und garantiereduzierte Altersvorsorge. Pro Jahr soll eine Milliarde Euro für Übernahmen ausgegeben werden. Hier soll es um die Entwicklung neuer digitaler Angebote gehen. (vwh/ku)
Bild: Thomas Buberl tritt im September seinen Posten als Axa-Konzernchef an. (Quelle: Axa)
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