Schlaglicht

Deutsche Industrie fürchtet den Brexit

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Sollten sich die Briten am kommenden Donnerstag für einen Austritt Großbritanniens aus der EU entscheiden, befürchtet die deutsche Industrie gravierende Folgen für die bilateralen Handelsbeziehungen. Nach Angaben von DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben würden sechs von zehn deutschen Unternehmen ihre Aktivitäten herunterfahren.
Auch für den Präsidenten des Außen- und Großhandelsverbandes BGA, Anton Börner, wäre der Brexit eine "Katastrophe", berichtet die Süddeutsche Zeitung. Für Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), würde ein britischer EU-Austritt zudem "eine hohe Rechtsunsicherheit für die Wirtschaft bedeuten. Gerade deutsche Unternehmen wären dramatisch betroffen".
Die EU-Kritiker aus Großbritannien wiesen dies laut Bericht hingegen als Panikmache zurück. Vielmehr würde Deutschland nach Aussage von John Redwood, dem Sprecher der Brexit-Befürworter, keinen Schaden nehmen. "Deutschland verkauft uns drei Mal so viel wie wir nach Deutschland exportieren, ich will das Deutschland nicht schwerer machen, und ich bin daher sicher, dass Deutschland es uns auch nicht schwerer machen will, Produkte zu verkaufen", wird Redwood zitiert. (vwh/td)
Bildquelle: Christiane Neuheuser / pixelio.de
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