Schlaglicht

Starker Anstieg der Todesopfer durch Drogen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
In Deutschland ist der Konsum von Alkohol und Tabak im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dennoch sei die Gefahr einer schleichenden Abhängigkeit weiterhin groß, konstatiert die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts in Berlin. Alkohol dürfe nicht verharmlost werden.
Demnach sterben in Deutschland jedes Jahr zwischen 42.000 und 74.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums oder des kombinierten Konsums von Alkohol und Tabak, berichtet das Nachrichtenportal tagesschau.de. Allerdings seien auch positive Entwicklungen zu verzeichnen, so die Drogenbeauftragte. So habe die Raucherquote bei Kindern und Jugendlichen in 2015 einen neuen Tiefstand erreicht.
Laut Bericht rauchen nur noch 7,8 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen. Auch das sogenannte "Komasaufen" unter Jugendlichen nehme ab, berichtet tagesschau.de weiter. Dennoch müssten laut Drogen- und Suchtbericht noch immer jedes Jahr rund 15.500 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren wegen Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Besorgniserregend ist der Anstieg der Todesopfe durch andere Drogen, die Zahl nahm um rund 19 Prozent auf 1.226 Fälle zu. Besonders betroffen seien vor allem die die bevölkerungsreichen Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen, aber auch Großstädte wie Berlin, Hamburg und Bremen, berichtet das ZDF.
Den größten Anstieg registrierte die Polizei laut Bericht in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland. Für Kopfzerberechen sorgt in den Grenzregionen zu Tschechien und Polen der Konsum der Droge Chrystal Meth. (vwh/td)
Bildquelle: Martin Moritz / pixelio.de
Alkohol · Drogen · Zigaretten
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