Schlaglicht

Dunkle Wolken am Maklerhimmel?

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Von VDVM-Präsident Georg Bräuchle. Verbraucherschutz und Fintechs werden derzeit in den Medien heiß diskutiert. Die Makler des VDVM verfolgen diese Diskussionen mit großer Gelassenheit, denn sie sind seit Generationen daran gewöhnt, ihre Kunden im harten Wettbewerb durch beste Leistung in Preis und Qualität zu gewinnen und zu halten.
Anstatt hier weitere bürokratische Hemmnisse aufzubauen, sollte der Gesetzgeber lieber mehr auf die Regelungsmechanismen des Marktes vertrauen. Insurtechs bzw. Fintechs finden derzeit in den Medien ebenfalls eine große Resonanz. Sie nutzen die Möglichkeiten des Internets für einen neuen Vertriebsansatz. Soweit dabei die Regeln des fairen Wettbewerbs beachtet werden, ist das völlig in Ordnung.
VDVM-Makler entwickeln ebenfalls internetbasierte Tools zur Kundenkommunikation. Im Gegensatz zu manchen Fintechs ist das aber bei Ihnen kein Selbstzweck, sondern dient der Unterstützung ihrer umfassenden Beratungs- und Vermittlungsleistung, ausgerichtet an den jeweiligen Kundenbedürfnissen. Wenn umgekehrt Fintechs eine umfassende Maklerdienstleistung abliefern, werden sie sicherlich auch bald VDVM-Mitglieder.
Professionell arbeitende Versicherungsmaklerunternehmen können mit großer Zuversicht in die Zukunft schauen, völlig unabhängig von der Unternehmensgröße. Entscheidend ist allein, dass sie sich veränderten Rahmenbedingungen und Nachfrageverhalten anpassen. Das haben sie schon in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert und das werden sie auch in der Zukunft tun (siehe VERTRIEB).
Bild: VDVM-Präsident Georg Bräuchle anlässlich des heute stattfindenden 8. VDVM-Symposiums. (Quelle: Marsh)
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Weitere Themen im Blick von VWheute:

"Der Topkunde wird für den klassischen Vertrieb schwerer zu gewinnen", konstatiert David Zahn, Gründer und Geschäftsführer der i-finance. Dennoch könne "man den Kuchen größer machen, indem ich durch effektive Prozesse die Kosten reduziere und damit bei anderen Kundengruppen einen höheren Deckungsbeitrag erreiche", betont der Experte gegenüber VWheute.
Die Unwetter der vergangenen zwei Wochen haben nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch wohl versicherte Schäden bis zu einer Mrd. Euro verursacht. Die meisten Schäden dürften nach Einschätzung der Experten vor allem auf die Gebäude-, Hausrat- und Kfz-Versicherer sowie in geringerem Umfang auf die Betriebsunterbrechnungsversicherung zukommen.
Anbieter von Riester- und Basisrenten müssen künftig ihre Produkte nicht nur zertifizieren, sondern anschließend auch klassifizieren lassen. Zuständig ist die Produktinformationsstelle Altersvorsorge in Kaiserslautern. Geschäftsführerin Melissa Ruby erklärt ihrem Beitrag für VWheute die Details der Berechnung der Effektivkosten, die für mehr Transparenz sorgen sollen.
VDVM · Georg Bräuchle
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