Unternehmen & Management

Roland kommt besser voran als geplant

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Roland-Konzern ist 2015 stärker gewachsen und mehr Kosten gespart als erwartet. Damit fiel das Konzernergebnis mit 4,1 (2,0) auch besser aus. Die Muttergesellschaft Roland Rechtsschutz wuchs mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 416,6 Mio. Euro schneller als der Durchschnitt im Rechtsschutzmarkt (3,9 %).
Die Geschäftsentwicklung in den ersten Monaten 2016 sei „erwartungsgemäß erneut positiv verlaufen“, schreibt der Vorstand im Geschäftsbericht zum Segment Recht, das 95 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht. Für 2016 rechnet der Rechtsschutzversicherer mit einer weiteren Beitragsanpassung gemäß Treuhänderempfehlung. Positiv auf die Versicherungstechnik soll das Kostenmanagement wirken. Die Kostenbremse setzt vor allem auf die Erhöhung der telefonischen Schadenmeldequote sowie die Steigerung des Automatisierungsgrads bei der Vertragsbearbeitung und der Leistungsabwicklung im Standardgeschäft an.
Roland Rechtsschutz erzielte 2015 ein Neugeschäft von 44,8 (42,5) Mio. Euro. Brutto sank die Schadenquote auf 63,9 (67,6), netto auf 64,4 (65,9) Prozent. Versicherungstechnisch blieb noch 0,4 (- 6,2) Mio. Euro Verlust. Der Jahresüberschuss liegt mit 3,9 (3,8) Mio. Euro zwar leicht über Vorjahr, aber deutlich unter früheren Ergebnissen. Der nach Rücklagenbildung verbleibende Bilanzgewinn von knapp 2,0 Mio. Euro wird thesauriert. Die Solvabilitätsquote erreichte 210 (206) Prozent. Auf Basis der bisherigen Berechnungen wurde nach Unternehmensangaben auch die neue Eigenkapitalhürde Solvency ll genommen. Dafür wurde die Standardformel verwendet. Für die Berechnung dieser seien unternehmensspezifische Parameter für das Prämien- und Reserverisiko beantragt worden, die auch genehmigt worden seien. (lie)
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