Schlaglicht

Brexit kostet 500.000 Jobs

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) würde das Land eine langanhaltende Rezession stürzen und rund 500.000 Jobs kosten. Dies geht aus einer aktuellen Studie der britischen Regierung hervor. Demnach würde ein Brexit das Britische Pfund abwerten, die Inflation befördern und die Reallöhne der Briten um fast drei Prozent senken, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online.
Dabei gehe die Regierungsstudie von derzeit zwei Szenarios aus: einem "Schockszenario" mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,6 Prozent gegenüber den bisherigen Annahmen, einer Abwertung des Pfunds um zwölf Prozent und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um rund eine halbe Million steigen.
Im Rahmen des "Szenario mit heftigem Schock" gehen die Experten laut Nachrichtenmagazin von einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um sechs Prozent aus. Dadurch würden rund 800.000 Arbeitsplätze wegfallen und das Pfund würde 15 Prozent an Wert verlieren, heißt es bei Spiegel Online weiter.
Nach aktuellen Umfragen würden sich die Briten bei der Abstimmung am 23. Juni 2016 derzeit eher gegen einen Brexit aussprechen werden. (vwh/td)
Bildquelle: Marcel Klinger / pixelio.de
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