Schlaglicht

Vertragsabschlüsse wichtiger als Gedichtinterpretationen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtanalyse schreiben. In vier Sprachen", twitterte eine Schülerin vor einem Jahr. Immer mehr Studien belegen, dass es Teenagern an ökonomischen Kenntnissen mangelt. Der GDV fordert bereits seit Jahren, die Einführung eines Schulfachs Wirtschaft. Nun will auch Hamburgs FDP mehr Wirtschaftsunterricht an Schulen, meldet die Welt.
"Es muss uns besser gelingen, den Schülern frühzeitig ein wirtschaftliches Grundverständnis zu vermitteln", sagt GDV-Präsident Alexander Erdland. Nur wer gut informiert sei, könne auch seine Eigenverantwortung für die Altersvorsorge erkennen und wahrnehmen.
Laut der Jugendstudie 2015 des Bankenverbandes wünschen sich über 80 Prozent der Teenager mehr Aufklärung und Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge an Schulen. Auch nimmt speziell in Hamburg die Nachfrage nach einem eigenen Schulfach für Wirtschaftsbildung zu, schreibt die Welt.
Studien zufolge mangelt es insbesondere Kindern aus sozial benachteiligten Familien an ökonomischen Kenntnissen. "Um hier mehr Chancengerechtigkeit zu erzielen, brauchen wir endlich einen Schwerpunkt für mehr Wirtschaftskompetenz im Schulunterricht", wird  Treuenfels-Frowein in der Welt zitiert.
Auch die OECD hält ein besseres wirtschaftliches Verständnis der Jugendlichen für dringend notwendig. Dies sei wichtiger denn je angesichts der Tatsache, dass jeder Einzelne heute schon sehr früh finanzielle Entscheidungen treffen müsse, die seine Zukunft betreffen, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría bei der Vorstellung einer internationalen PISA-Zusatzstudie zum Finanzwissen.
Bildquelle: birgitta hohenester / pixelio.de
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