Märkte & Vertrieb

Automatisierte Lkw vor dem Durchbruch

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Regulierte Lenkzeiten, strenge Sicherheitsvorschriften und steigende Betriebs- und Versicherungskosten – all diese Probleme lassen sich mit automatisierten Lkw lösen, stellt eine neue Roland-Berger-Studie fest. Doch vorher müsse die Haftungsfrage geklärt werden. "Wir werden hoch automatisierte Autos versichern", betont Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung. Er fordert das Verursacherprinzip und damit Regresse der Kfz-Versicherer gegen Automobilhersteller.
"Bringen Automobilhersteller unzureichend erprobte oder mangelnde Systeme auf den Markt oder kann nachgewiesen werden, dass die Technik des Autos im Einzelfall versagt hat, müssen Regresse der Kfz-Versicherer für die dadurch verursachten Schäden gegenüber dem Automobilhersteller möglich sein", sagt Jörg von Fürstenwerth der Zeitung die Welt.
Das gilt auch für autonome Trucks, die laut Roland Berger auf den Autobahnen bald vermehrter zu finden sein werden als autonome Pkw. Dabei geht jede Stufe der Automatisierung mit einer höheren Systemkomplexität und steigenden Kosten einher. Besonders die Software werde rund 85 Prozent der Gesamtkosten ausmachen, falls sich Robotor-Trucks durchsetzen.
Andererseits sinken durch die zunehmende technische Ausstattung auch die Betriebskosten: "Einsparungen bei den Kraftstoff- und Fahrerkosten tragen am meisten zur Amortisation der hohen Anfangsinvestitionen bei", sagt Norbert Dressler, Partner von Roland Berger und Nutzfahrzeugexperte. Wenn Langstrecken-Lkw gar keinen Fahrer mehr benötigen, würden die Fahrerkosten sogar um 90 Prozent sinken.
Weitere Einsparungen ergeben sich laut Roland Berger durch geringere Versicherungskosten, weil das automatisierte Fahren für mehr Sicherheit sorgt und dadurch die Anzahl der Lkw-Unfälle bis 2040 um 90 Prozent sinken könnte. (vwh/dg)
Bildquelle: Volvo Trucks
Autonomes Fahren
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