Politik & Regulierung

"Versicherungslücken schließen"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Michel Liès, Vorstandschef der Swiss Re, sorgt sich derzeit um die aktuell großen Versicherungslücken. Oft spreche man von Versicherungslücken in den aufstrebenden Märkten oder in Entwicklungsländern. Doch auch in Deutschland existieren Lücken: bei den Elementarschäden (Flut und Erdbeben) und im Bereich Leben, konstatierte Liès im Rahmen des ersten CEO-Get-Together des Rückversicherers in der Schweizer Botschaft in Berlin.
So werde die private Altersvorsorge durch das tiefe Zinsniveau zunehmend unattraktiv, ergänzte Liès. Zudem reichen "staatliche Systeme nicht aus, um die Altersvorsorge ausreichend abzusichern". Versicherungslücken zu erkennen sei allerdings nur das eine, als Industrie müsse man auch in der Lage sein, durch Innovationen die Menschen und Märkte zu erreichen, die Kapazitäten auszuweiten, neue Produkte zu kreieren und neue Vertriebswege zu finden, betonte der Vorstandschef der Swiss Re. Hier werde die Digitalisierung eine große Rolle spielen.
"Die Verlierergemeinschaft müsse sich in eine Gewinnergesellschaft verändern", ergänzte Clemens Fuest, neuer Präsident des Münchner Ifo-Instituts. Demnach habe Deutschland nicht wirklich vom Euro profitiert. Zudem wurden viele Regeln in der Eurozone gebrochen, kritisierte der Wirtschaftsforscher. "Das Einzige was für den Euro spricht ist, dass er da ist", so Fuest. (vwh/td)
Bild: Michel Liès, Vorstandsvorsitzender der Swiss Re (Mitte), Ifo-Präsident Clemens Fuest (rechts) und Christine Schraner Burgener, Schweizer Botschafterin in Deutschland. (Quelle: Swiss Re)
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