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Delvag leidet unter Großschäden

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Die Delvag Luftfahrtversicherungs-AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 trotz Belastung durch Großschäden einen Gewinn vor Steuern von 12,6 Mio. Euro (2015: 18,7 Mio.) erzielt. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte der Versicherer der Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 sowie Belastungen aus weiteren Großschäden anderer Airlines aus der Flottenpolice.
Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr auf 73,9 Mio. Euro (2014: 64,3 Mio. Euro). Als Hauptgrund für den Gewinnanstieg nannte die Delvag die höheren Beitragseinnahmen aus der Luftfahrtversicherung. Die verdienten Beiträge für eigene Rechnung stiegen nach Unternehmensangaben auf 29,6 Mio. Euro (2014:: 28,9 Mio. Euro). Im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen die Bruttobeiträge 2015 auf 59,3 Mio. Euro (2014: 52,3 Mio. Euro). Die verdienten Beiträge für eigene Rechnung stiegen auf 27,0 Mio. Euro an (2014: 26,9 Mio. Euro). Die Schaden-Kostenquote stieg 2015 deutlich auf 66,5 Prozent (2015: 56,0 Prozent).
Die Delvag Rück verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 aufgrund einer höheren Schadenbelastung einen deutlichen Gewinnrückgang auf 212.000 Euro (2014: 375.000). Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen hingegen nach Unternehmensangaben um 4,6 Prozent auf 28,086 Mio. Euro (2014: 26,856 Mio.). Laut Delvag Rück verzeichneten vor allem die Sparten Technische Versicherungen, Feuer-, Luftfahrt- und Lebens-rückversicherung höhere Einnahmen. Dem gegenüber stehen Mindereinnahmen in der Haftpflicht- und Krankensparte. Die Schaden-Kostenquote stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 83,7 Prozent (2014: 73,2 Prozent).
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Delvag mit einem Gesamtergebnis leicht über dem Vorjahresniveau. Die Delvag Rück rechnet für 2016 nach eigenen Angaben vorbehaltlich etwaiger Großschäden mit einem guten Gesamtergebnis über dem Vorjahreswert. (vwh/td)
Bildquelle: Janusz Klosowski / pixelio.de
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