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VKB wächst in allen Bereichen

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Die Versicherungskammer Bayern (VKB) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn nach Steuern von 201,4 Mio. Euro erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2014: 168,3 Mio.) ist das ein Plus von 19,7 Prozent. Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 4,9 Prozent auf 7,62 Mrd. Euro (2014: 7,27 Mrd. Euro). Der Kapitalanlagebestand stieg um 5,2 Prozent auf 47,9 Mrd. Euro.
In der Schaden- und Unfallsparte stiegen die Prämieneinnahmen um 7,5 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro (2014: 2,17 Mrd.). Der Vertragsbestand stieg um 2,2 Prozent auf 11,3 Millionen (2014: 11,1 Millionen). Im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft lag die kombinierte Schaden-Kostenquote nach Unternehmensangaben bei 94,3 Prozent. Dabei stieg der Bruttoschadenaufwand im vergangenen Jahr auf rund 1,7 Mrd. Euro. Neben einigen Großschäden waren laut VKB vor allem Kumul- und Basisschäden für den Anstieg verantwortlich.
In der Krankenversicherung stiegen die Prämienneinnahmen um 1,3 Prozent auf 2,26 Mrd. Euro (2014: Mrd.). Die Zahl der Versicherten stieg um rund 44.000 Personen auf rund drei Millionen Versicherte. Die Schaden- und Leistungsquote lag 2015 bei 79,60 Prozent (2014: 77,71 Prozent). In der Lebensparte stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,6 Prozent auf 2,96 Mrd. Euro (2014: 2,81 Mrd.). Dabei verzeichnete die VKB bei den laufenden Beiträgen ein Wachstum von 2,4 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro (2014: 1,44 Mrd.).
"Wir haben aufgrund unserer nachhaltigen Kapitalanlagestrategie eine hohe Stabilität und sind auch weiterhin ein vertrauensvoller, leistungsstarker und serviceorientierter Partner in allen Sparten sowie für alle Vertriebspartner und Kundengruppen", kommentiert VKB-Vorstandschef Frank Walthes die Geschäftsbilanz des vergangenen Jahres (vwh/td)
Bild: Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender der VKB (Quelle: VKB)
Versicherungskammer Bayern
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