Schlaglicht

Rentner außer Kontrolle: Todesopfer und Sachschaden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Diskussionen um die Fahrtüchtigkeit von Rentnern: Ein 84-Jähriger ist in Bad Säckingen in eine Menschengruppe gefahren. Zwei Menschen starben. In Dortmund ist ein 79-Jähriger bei einem Dortmunder Einkaufszentrum in parkende Autos gerast. Das Bundesverkehrsministerium lehnt generelle Fahrtests für Senioren kategorisch ab, erklärte ein Sprecher des Ministeriums.
Die Unfallforschung der Versicherer hatte hier bereits vor dem Verkehrsgerichtstag in Goslar die Debatte zu verpflichtenden Testfahrten für Senioren angestoßen. "Auf diese Weise könnten Senioren von unabhängigen Fachleuten überprüfen lassen, wie fit sie noch für den Straßenverkehr sind und ob von ihnen eine erhöhte Unfallgefahr ausgeht", sagte der Leiter der UDV, Siegfried Brockmann. "Wenn Senioren über 75 Jahren in Unfälle verwickelt sind, haben sie diese zu rund 75 Prozent selbst verursacht." Damit seien Rentner riskanter unterwegs als die Hochrisikogruppe der 18- bis 24-Jährigen. Der Adac stellt sich dagegen gegen Tests und Fahrverbote für Rentner: er beruft sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach ältere Menschen nicht so häufig an Unfällen mit Personenschäden beteiligt sind wie andere Altersgruppen.
Am Samstag war in Bad Säckingen ein 84-Jähriger in eine Menschenmenge vor einem Straßencafé gerast. Er hatte das Gaspedal mit der Bremse verwechselt. Die Folge des tragischen Fahrfehlers: zwei Tote, zwölf zum Teil schwer Verletzte. Warum der Mann überhaupt in der Fußgängerzone unterwegs war, konnte laut Rheinischer Post zunächst noch nicht geklärt werden. (vwh/ku)
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