Schlaglicht

Schweizer Bundespräsident stellt sich hinter Knip

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Knip ist Europas erster und größter digitaler Versicherungsmakler und hat nun einen weiteren gewichtigen Fürsprecher, schreibt Finanz und Wirtschaft. Johann Schneider-Ammann versprach neue Rahmenbedingungen für die Schweizer Fintech-Szene zu schaffen. Im Gespräch mit Knip-Gründer Dennis Just sagte der Bundespräsident: "Mich begeistern die Entwicklungen der FinTech-Branche sehr, es ist wichtig, dass die Schweiz hier Spitze wird."
Auf Einladung des Verbandes Swiss Finance Startups und der Schweizerischen Bankiervereinigung besuchte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann die in Zürich ansässige Knip AG. Dabei lobte er den Unternehmergeist der Schweizer Gründerinnen und Gründer.
Die Szene nahm den Besuch zum Anlass, ihre Sorgen vorzutragen und Forderungen zu stellen. Hemmnisse für junge Unternehmen sollen abgebaut werden, so ein Anliegen der Gründer. Die Banklizenz "light" und ein regulierungsfreier Spielraum, wie von der Finanzmarktaufsicht (Finma) schon angedacht, sollen von der Politik aktiv unterstützt werden, schreibt Finanz und Wirtschaft. Die Kontingente für Arbeitnehmer aus Drittstaaten würden die Verfügbarkeit von Talenten einschränken. Wagniskapital sei zwar in der Anfangsphase schnell erhältlich, aber in der Wachstumsphase sei ein junges Unternehmen immer auf das Ausland angewiesen, um an ausreichend Kapital zu kommen.
"Die Schweiz ist ein guter Ausgangspunkt, doch mit Finanzierungen im zweistelligen Millionenbereich kommt man hier schnell an die Grenzen. Vielen Investoren - wie den Kantonalbanken - fehlen Know-how und Motivation, um ein Unternehmen international groß zu machen", erklärte Knip-CEO Dennis Just. Ihm gelang dies erst, nachdem mehrere internationale Investoren aus den USA, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz gemeinsam in Knip investierten. Insgesamt über 15 Mio. Franken kamen zusammen - die größte Finanzierung, die je ein Schweizer FinTech erhalten hat.
Der Bundespräsident versprach Abhilfe und verwies auf die Strategie "Digitale Schweiz", die der Bundesrat kürzlich verabschiedet hat. Erste Skizzen für eine neue Regulierung der jungen Fintech-Szene würden bis Herbst vorliegen. "In einem halben Jahr kommen Empfehlungen ins Parlament, dann können wir darüber diskutieren, ob wir richtigliegen", sagte der Bundespräsident. (vwh/dg)
Bild: Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann (Quelle: Bundesregierung/Güngör)
Knip
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