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Mit E-Health-Award gegen Innovationsbremsen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Während die elektronische Gesundheitskarte weiter in der Wartschleife hängt, versucht GWQ, ein von den Betriebskrankenkassen gegründeter Dienstleister, mit einem E-Health-Award die Transformation des Gesundheitssystems zu forcieren. Ausgezeichnet wurde die App "Preventicus", die mit  hoher Zuverlässigkeit berechnet, ob die Pulswellen eines Patienten auf einen drohenden Schlaganfall hinweisen.
Dabei messen die Patienten  ihre Pulswellen mit der Smartphone-Kamera und erfahren innerhalb von Minuten, ob ihr Herzrhythmus normal ist oder eine ernsthafte Herzrhythmusstörung vorliegt, die mit der Gefahr eines Schlaganfalls verbunden ist. Das ist nach Meinung der Jury ein praxistauglicher Weg, die Prävention der derzeit rund 250 000 Schlaganfällen jährlich einfach und zuverlässig zu verbessern.
Ein anderes Praxisbeispiel überzeugte ebenfalls: Im Bergischen Land hat der Landarzt Thomas Aßmann das Projekt "Telearzt" etabliert. Mithilfe neuer Technologien und besonders qualifizierter medizinischer Assistentinnen kann Aßmann in dünn besiedelten Regionen durch Fernsprechstunden mehr Patienten besser als zuvor betreuen. Das Projekt im Rahmen der Hausarztzentrierten Versorgung funktioniert derart gut, dass Aßmann nach Gesprächen mit Hausarztverbänden davon ausgeht, dass der Telearzt "innerhalb von zwei, drei Jahren" bundesweit eingeführt werden kann.
Vertreter der Wissenschaft, von Krankenkassen der Gesundheitswirtschaft und der Politik waren sich auf dem E-Health-Forum in Düsseldorf einig: Es geht nur noch um die Frage, wann und wie die Transformation des Gesundheitssystems richtig Fahrt aufnimmt. Wegen der starren Strukturen, so der Wirtschaftswissenschaftler Professor Martin Gersch, habe das zu erwartende Innovationsfeuerwerk eine lange Lunte, dafür werde es aber auch für einen großen Knall sorgen. (vwh/dg)
Bildquelle: Fotolia
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