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Gewinn dürfte bei der Swiss Re wohl sinken

Von Christoph BaltzerTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Analysten rechnen mit einer deutlichen Verschlechterung des Ergebnisses der Swiss Re im ersten Quartal. Grund dafür dürfte der harte Preiswettbewerb auf den Rückversicherungsmärkten sein. Heute Morgen berichtet der Schweizer Rückversicherer darüber, wie es im ersten Quartal gelaufen ist.
955 Mio. US-Dollar Gewinn wird die Swiss Re im ersten Quartal machen, glauben die Analysten. Im ersten Quartal 2015 hatten die Schweizer noch einen Gewinn von 1,44 Mrd. US-Dollar gemacht. Dabei gehen die Schätzungen weit auseinander. Die niedrigste Schätzung liegt bei 763 Mio. Dollar, das wäre halb so viel wie im ersten Quartal 2015, die höchste bei 1,252 Mrd. Dollar.
Bemerkenswert ist, dass die Gewinne anscheinend leiden, trotz einer deutlichen Steigerung der Bruttobeitragseinnahmen. Im Schnitt rechnen die Analysten mit einem Beitragsplus von zwei Prozent im ersten Quartal. Vor allem für die Lebensrückversicherung sind sie recht optimistisch. Beim Umsatz liegen die Schätzungen nicht sehr weit auseinander.
Schadenseitig wird es wohl etwas schlechter laufen, obwohl bis dato wenig über große Schäden bekannt wurde. Die Swiss Re hatte Ende Februar vorgerechnet, dass sie bei der Erneuerung zum Jahreswechsel ihr Prämienvolumen um drei Prozent gesteigert hatte. Allerdings musste man in den Bedingungen nachgeben, sodass das Preisniveau um drei Prozent zurückgegangen ist.
Bei der Hauptversammlung am 22. April haben die Aktionäre dem Plan zugestimmt, das Aktienkapital von 37 Mrd. Schweizer Franken um eine Milliarde herabzusetzen. Man wolle die "Profitabilität nicht aus den Augen verlieren", kündigte Verwaltungsratschef Walter Kielholz vor gut einer Woche an. Der Aktienkurs stagniert seit Jahresbeginn bei 90 Franken, was einer Marktkapitalisierung von 32 Mrd. Franken entspricht. (ba)
Analysten · Swiss Re
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