Schlaglicht

Bevor die Digitalisierung krank macht

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Management kann vermeiden, dass Digitalisierung und Change-Prozesse krank machen. "Die demografische Entwicklung, eine alternde Belegschaft sowie daraus resultierende Veränderungsprozesse erfordern einen bewussten Blick", stellt AGV-Geschäftsführer Michael Gold klar. Arbeitsverdichtungen können verantwortungsbewusst gestaltet werden, attestiert Gesundheitsexperte Marco Burnus. Heute geht es in München um die gesundheitlichen Herausforderungen der Versicherer.
Gesundheitliche Beschwerden bei den Mitarbeitern können die direkte Folge von Change-Prozessen sein, sagt Marco Burnus, Geschäftsführer von Medi Expert, dem Gesundheitsdienstleister der Gothaer im Interview mit VWheute. Ihm geht es heute beim 1. Gesundheitsforum des AGV um das motivierende und gesundheitsgerechte Management von derartigen Restrukturierungen in der Versicherungswirtschaft (siehe MÄRKTE).
Zwei Drittel der Versicherungsunternehmen praktizieren bereits betriebliches Gesundheitsmanagement, weiß Michael Gold. Er propagiert den Austausch und die Vernetzung bei derartigen Themen. "Man muss das Rad nicht immer neu erfinden", sagt er (siehe KÖPFE).
Bildquelle: Thinkstock
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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Ein Aktienkurs besser als der Branchenindex, besser als der DAX, und auch eine Rekorddividende zum zehnten Mal in Folge bewahrten den Vorstand der Munich Re auf der diesjährigen Hauptversammlung in München nicht vor kritischen Tönen. Zwar sparten die Aktionärsvertreter nicht mit Lob für die Arbeit von Vorstandschef Nikolaus von Bomhard, doch die Anteilseigner wollten mehr: Höhere Kurse, mehr Dividende und endlich eine Perspektive für Ergo.
Bei den Hausrat- und Wohngebäudeversicherern gibt es derzeit einen großen Unterschied im Preis-Leistungs-Verhältnis. Laut einem Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv ist die Wunschkombination aus niedrigen Prämien und gutem Versicherungsschutz nur selten möglich. Zudem seien hohen Kosten kein Garant für gute Leistungen.
"Die weiter steigende Lebenserwartung darf nicht dazu führen, dass lediglich die Zeit des Ruhestandes immer länger wird, während die Lebensarbeitszeit, in der die Beitragszahlungen vorgenommen werden, konstant bleibt oder – Stichwort Rente mit 63 – sogar noch verkürzt wird", fordert Eckart Bomsdorf vom Institut für Ökonomie und Statistik der Uni Köln. Dies könne "kein Alterssicherungssystem ohne Änderungen verkraften".
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