Schlaglicht

4.000 Euro für Elektroautos

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Um den Absatz von Elektro-Autos weiter anzukurbeln, will die Bundesregierung in den kommenden Jahren tief in die Tasche greifen. Kostenpunkt: rund eine Mrd. Euro. Der größte Teil soll dabei auf eine Kaufprämie von 4.000 Euro entfallen, die vom Bund und den Autokonzernen gemeinsam finanziert werden soll. Allerdings stößt die Entscheidung auf deutliche Kritik, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
So habe die Regierung nun "endlich über ein klares Gesamtkonzept" entschieden, meint der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). "Selbstverständlich werden sich auch die internationalen Kraftfahrzeughersteller in angemessener Form an der Finanzierung der Kaufprämie beteiligen", wird VDIK-Präsident Volker Lange zitiert.
Autozulieferer Bosch hält dagegen wenig von den beschlossenen Prämien. So würden solche Mittel am Markt keine nachhaltige Nachfrage entfachen, sondern nur ein kurzfristiges "Strohfeuer", kritisierte Bosch-Chef Volkmar Denner. Der BUND kritisierte das "Milliardengeschenk" an die Branche. Im Fokus der Kritik: die Prämie für Plug-in-Hybride, die "meist nur auf dem Papier sparsam und sauber" seien, so die Naturschützer.
"Die Prämie für E-Autos halte ich für einen schweren Fehler", kritisierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. So wären die Steuergelder besser in der Erforschung und Entwicklung neuer Umwelttechnologien angelegt, fordert der Ökonom. "Zweitens fallen bei der Produktion von Elektroautos und bei der Stromproduktion erhebliche CO2-Emissionen an, so dass die Gesamtbilanz weniger gut ist als oft behauptet wird", kritisiert der Wirtschaftsforscher. (vwh/td)
Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de
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