Schlaglicht

Lufthansa streicht rund 900 Flüge

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Bei der Lufthansa herrscht am heutigen Mittwoch wieder ein streikbedingter Ausnahmezustand. Aufgrund des Verdi-Warnstreiks kündigte die Airline an, fast 900 Flüge an sechs Flughäfen zu streichen, berichtet das Nachrichtenportal tagesschau.de. Davon betroffen seien etwa 87.000 Passagiere. In München drohe sogar ein "Stillstand": Hier können nur etwa 90 Flüge stattfinden. 545 Verbindungen wurden gestrichen.
Am wichtigsten deutschen Luftdrehkreuz in Frankfurt am Main können rund 500 Flüge starten und landen. 350 Verbindungen wurden hingegen gestrichen. Auch an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover werde es nach Unternehmensangaben zu streikbedingten Flugausfällen können.
Bestreikt werden sollen laut tagesschau.de die Werkstätten, Luftsicherheitskontrollen und Bodenverkehrsdienste wie Vorfeld, Fracht, Gepäck und Verwaltung - sofern die Tätigkeiten von öffentlich Bediensteten wahrgenommen werden. Zudem wurden auch Arbeitsniederlegungen bei den Flughafenfeuerwehren in Frankfurt am Main, München und Köln/Bonn angekündigt. Zwar ist ein Flugbetrieb ohne Feuerwehr aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Allerdings gebe es Notdienstvereinbarungen.
Die nächste Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst ist für den 28. und 29. April 2016 vorgesehen. Dabei fordert Verdi für die rund 2,14 Millionen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sechs Prozent mehr Gehalt sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro im Monat. Ein Angebot der Arbeitgeber über ein Lohnplus von drei Prozent auf zwei Jahre hatte die Dienstleistungsgesellschaft Mitte April abgelehnt. (vwh/td)
Bildquelle: Jürgen Mai / Lufthansa
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