Schlaglicht

"No Future" für die Generation Y?

Von Rafael KurzTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Wirken Wahlkampfdebatten zur Rente kontraproduktiv? Der GDV wird nicht müde, seine Standpunkte herauszuarbeiten. Rentenexperten wie Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge propagieren, Geld zurückzulegen sollte frühzeitig geübt werden, und doch: die Rentner von übermorgen kümmern sich nicht um die Vorsorge.
"Auch 15 Jahre nach der Rentenreform hat sich noch keine Kultur zusätzlicher Vorsorge in Deutschland entwickelt", stellt die aktuelle Studie zum Vorsorgeverhalten der Generation Y fest. Auftraggeber ist Metallrente-Chef Heribert Karch. Der findet den Befund "zutiefst besorgniserregend." (siehe MÄRKTE)
Indes versucht der GDV die Debatte zur Altersvorsorge zu versachlichen: Die Riester-Rente gehört verbessert und ausgebaut. Die bAV muss einfacher werden. Die Flexirente ist ein richtiger Ansatz, die Deutschland-Rente indes halten die Versicherer für falsch. Es gelte die Gesetzliche Rente realistisch zu gestalten und bei der Lebensleistungsrente Solidarität und Eigenverantwortung zu stärken. Die mediale Schlagkraft ist hier noch ausbaufähig, wie jüngst Heinz Klaus Mertes festgestellt hat.
Einen Ausweg formuliert Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Institutes für Altersvorsorge, gestern medienwirksam gegenüber n-tv. Das Sparen müsse schlicht geübt werden. In einer ersten Phase gehe es mehr ums Prinzip. Dann trete die Finanzierung von Eigentum in den Mittelpunkt und schließlich geht es auch im Alter darum, Vermögen weiter aufzubauen.
Doch die Generation Y sieht das nicht und liest offensichtlich auch keinen Stern, der aktuell titelt: "So retten Sie Ihr Geld." No future, also? Keinen Trost hat hier die Wissenschaft im Auftrag der Metallrente parat: "Selbst, wenn jemand vorbildlich in alle drei Säulen der Altersvorsorge einzahlt, kann er am Ende nicht mit einem zufriedenstellenden Ergebnis rechnen." (ku)
Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de
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Die privaten Krankenversicherer sind beim Leistungsumfang stark. Allerdings gibt es einen guten Service nur in Einzelfällen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), welches im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv insgesamt 20 Krankenversicherer unter die Lupe genommen hat. So habe sich der Service der Branche gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Das Testurteil: "Befriedigend".
In der dritten Welle der Digitalisierung wollen die Versicherer hin zu einer automatisierten Versicherungs-Welt. "Wir müssen radikaler denken. Da genügt ein Blick auf den Buchmarkt", sagt Stephan Schinnenburg auf den Vema-Tagen in Fulda. Der Vertriebsvorstand von Ergo bekräftigt, dass es jetzt mit der Digitalisierung auch bei den Versicherern voran gehen wird. "Wir reden nicht von Sprüngen alle zwölf Jahre, sondern alle drei Jahre werden wir einen Schub bekommen." Makler sind da skeptisch.
Die Entscheidung für’s Leben am vermeintlich schönsten Tag des Lebens bedarf für gewöhnlich einer peniblen Vorbereitung. Trotz bestelltem Aufgebot, gebuchter Location und perfekt sitzendem Brautkleid spielt das Leben doch nach manch eigenen Regeln. Die Folge: der Albtraum jedes Brautpaars – die Hochzeit fällt aus. Die Allianz Global Assistance (AGA) bietet für solche Zwecke nun einen Privatfeier-Stornoschutz an.
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