Märkte & Vertrieb

Nord-Süd-Gefälle bei der Hausratversicherung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Hausratversicherungen sind dort am meisten gefragt, wo es viele Wohnungseinbrüche gibt. Das gilt vor allem für die Stadtstaaten. Außerdem zahlen Verbraucher in Hamburg, Bremen und Berlin im Schnitt die höchsten Beiträge - absolut und pro Quadratmeter Wohnfläche. Das schließt Check24 aus der Untersuchung der Neuabschlüsse von 2014.
In Hamburg und Berlin wurde demnach 2014 relativ zur Einwohnerzahl am häufigsten eine Hausratversicherung abgeschlossen. Überdurchschnittlich risikobewusst sind anscheinend auch Verbraucher in Bremen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen: Sie haben rund 20 Prozent häufiger Hausratversicherungen nachgefragt als der Durchschnitt. In den Stadtstaaten sowie in NRW und Schleswig-Holstein ist die Zahl der "Wohnungseinbruchdiebstähle" laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2014 mit 267 bis 541 Fällen je 100.000 Einwohnern entsprechend am höchsten.
Mit 251 Einbrüchen landet auch das Saarland deutlich über dem Schnitt (Ø Deutschland: 188). Die Anzahl der über Check24 abgeschlossenen Hausratversicherungen liegt im Saarland aber fast 40 Prozent unter dem Durchschnitt aller Bundesländer.
Absolut betrachtet sind die Kosten mit 80 Euro pro Jahr in Bremen am höchsten - in Thüringen mit 51 Euro am niedrigsten. Auf den Quadratmeter Wohnfläche gerechnet ist Hamburg mit durchschnittlich 1,17 Euro das teuerste Bundesland. Thüringer kommen nur auf einen durchschnittlichen Beitrag von 0,67 Euro pro Quadratmeter. Ein Blick auf die größten deutschen Städte bestätigt den Bundesländervergleich. Die teuersten Metropolen liegen im Norden und Westen, die günstigsten im Süden und Osten. (vwh/ku)
Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de
Hausratversicherung · Check 24
Auch interessant
Zurück
06.03.2019VWheute
Millionen zum Fenster raus­ge­worfen? Geschäfts­mo­delle der Insur­techs im Check Im Jahr 2018 sammelten die Insurtechs rund 100 Mio. Dollar mehr bei …
Millionen zum Fenster raus­ge­worfen? Geschäfts­mo­delle der Insur­techs im Check
Im Jahr 2018 sammelten die Insurtechs rund 100 Mio. Dollar mehr bei Geldgebern ein als im Vorjahr. Insgesamt flossen laut Finanzchef24 etwa 173 Mio. Dollar an die Jungunternehmen, das meiste Geld …
12.11.2018VWheute
"Insur­Techs haben verstanden, dass der Versi­che­rungs­kunde in keine Schub­lade mehr passt" Welche Rolle spielen Insurtechs für die …
"Insur­Techs haben verstanden, dass der Versi­che­rungs­kunde in keine Schub­lade mehr passt"
Welche Rolle spielen Insurtechs für die Versicherungswirtschaft? Für Benjamim Papo, Geschäftsführer von Finanzchef24, scheint klar: "InsurTechs haben vor allen anderen verstanden, dass …
04.06.2018VWheute
Neue Symbiose zwischen Insur­techs und Versi­che­rern? Versicherungs-Start-ups wachsen in den letzten Jahren fast wie Pilze aus dem Boden. Lange Zeit …
Neue Symbiose zwischen Insur­techs und Versi­che­rern?
Versicherungs-Start-ups wachsen in den letzten Jahren fast wie Pilze aus dem Boden. Lange Zeit haben sich die etablierten Player schwer getan mit der neuen Digitalkonkurrenz. Mittlerweile machen sich die Versicherungskonzerne…
07.05.2018VWheute
Was benö­tigen die Versi­cherer zur Kunden­sicht? Einige Kunden kontaktieren Versicherer über soziale Medien, während andere zum Telefon greifen und …
Was benö­tigen die Versi­cherer zur Kunden­sicht?
Einige Kunden kontaktieren Versicherer über soziale Medien, während andere zum Telefon greifen und wieder andere es per E-Mail versuchen. Dann gibt es die speziell vorgesehenen Kontaktwege für Vertrieb, Verlängerung oder …
Weiter