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Lebenszyklusfonds sind gut, aber teuer

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Mini-Vermögensmanagement für Kleinanleger – von den Lebenszyklusfonds hatte man sich beim Start vor vierzehn Jahren viel versprochen. 2,2 Mrd. Euro stecken jetzt in den Zielfonds. Gut für Vermittler, schlecht für Kunden: Die Kostenbelastung ist hoch.
Für alle, die sich nicht mit Geldanlagen belasten, aber dennoch auf einen bestimmten Zeitpunkt hin anlegen wollen, scheinen Life-Cycle-Fonds ideal. Nach Einschätzung des Senior Analysten der Feri Euro Rating Services AG sind sie wegen ihrer mangelnden Vergleichbarkeit allerdings eine schwierige und auch wenig rentierliche Anlagekategorie: "Die Sicherheit, die sie dem Anleger versprechen, kostet Rendite." Und: Der Erfolg von Life-Cycle-Fonds lässt sich nicht leicht vergleichen.
Im Zeitablauf ändern diese Sondervermögen aufgrund ihrer Vorsorgestrategie ihren Anlageschwerpunkt: Aus risikoreicheren Anlagen werden immer risikoärmere. "Die Peergroups wechseln und der Benchmark-Vergleich wird schwieriger. Hinzu kommt, dass viele dieser Fonds nur in Kombination mit einem Altersvorsorgevertrag wie etwa Riester verkauft werden."
Der schon knapp zwölfeinhalb Jahre alte Fidelity Funds – Fid TargetTM 2020 (EUR) A-EUR schafft es im Drei-Jahresvergleich auf eine Performance von 7,6 Prozent per annum und über fünf Jahre auf jährliche 6,2 Prozent. Zweiter in der dreijährigen Performance-Betrachtung ist mit einem Plus von 9,2 Prozent der 2005 aufgelegte Deka-Zielfonds 2030–2034, der es aber auch nur auf knapp 25 Mio. Euro Volumen bringt. (lie)
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Lebenszyklusfonds
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