Märkte & Vertrieb

Ölpreis und Niedrigzins beflügeln Autoabsatz

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
In Europa sind zwischen Januar und März 2016 so viele Pkw verkauft worden wie zuletzt vor dem Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Laut PwC Autofacts stieg der Absatz gemessen am Vorjahreszeitraum um 8,2 Prozent auf insgesamt 3,8 Millionen Pkw.
Mit knapp 323.000 neu zugelassenen Pkw liegt Deutschland lauf PwC im europäischen Ranking auf Platz zwei hinter Großbritannien mit 519.000 Neuzulassungen. Die stärkste Nachfrage verzeichneten hingegen die einstigen Krisenstaaten Europas. So betrug das Plus laut PwC in Irland 28,4 Prozent und in Portugal 26,4 Prozent. Insgesamt wurden in der EU-15 im ersten Quartal 2016 rund 257.000 Fahrzeuge mehr verkauft als vor einem Jahr - davon allein 89.500 Pkw in Italien.
Für das Gesamtjahr rechnen die Experten von PwC in der EU mit einem Wachstum von 3,3 Prozent auf 18,7 Millionen Autos und leichte Nutzfahrzeuge aus, davon allein 6,1 Millionen Fahrzeuge in Deutschland. "Deutschland wird zwar langfristig Anteile an der weltweiten Produktion verlieren, aber durch fortlaufende Produktivitätsverbesserungen seine zentrale Rolle für die deutsche und internationale Automobilindustrie verteidigen", erwartet Christoph Stürmer, Global Lead Analyst von Autofacts. "Dank der hohen technologischen Innovationskraft gehört Deutschland auch weiterhin zu den attraktivsten Standorten weltweit", betont der Experte.
"In den meisten großen mitteleuropäischen Märkten ist das Wachstum weiterhin stabil, während die Nachfrage in manchen Peripheriestaaten geradezu explodiert. Unterm Strich setzt sich der starke Erholungskurs, den wir seit Ende 2013 erleben, somit nahtlos fort", ergänzt Felix Kuhnert, Leiter des Bereichs Automotive bei PwC in Deutschland. (vwh/td)
Bildquelle: dg
PwC · Auto
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