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Privatpersonen im Fokus des Terrors

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
2015 war für Europa das Jahr mit den meisten Todesopfern durch Terrorismus seit zehn Jahren. Dies ist die Bilanz des Versicherungsmaklers Aon Risk Solutions. Viele Gefahren hängen dabei mit der weltweiten Bedrohung durch den so genannten "Islamischen Staat" (IS) zusammen. "Privatpersonen und öffentliche Versammlungen im Westen sind zunehmend in den Fokus des Terrors geraten", sagt Ina Straub, Terror-Expertin von Aon in Deutschland.
"Der IS hat im vorigen Jahr und Anfang 2016 Anschläge verübt, die zu zahlreichen Opfern geführt haben. Besonders betroffen waren die Vereinigten Staaten, Frankreich, die Türkei und Belgien", ergänzt Straub. Im Gesamtergebnis ist laut Aon-Experin folgende Terror-Risikoentwicklung zu verzeichnen: In 18 Ländern stiegen die Risiken, in 13 Ländern gingen sie zurück.
Zu den Regionen mit einem Anstieg der Terrorrisiken zählen Angola, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Burundi, Ghana, Guyana, Moldawien, Mongolei, Marokko, Nepal, Katar, Südafrika, Schweden, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan, Sambia und Simbabwe. Die Regionen mit den meisten Terroranschlägen waren 2015 der Nahe Osten mit 1.114 Anschlägen, gefolgt von Südasien mit 799 Anschlägen und Nordafrika mit 491 Anschlägen, sowie Subsahara-Afrika (331 Anschläge), Eurasien (298), Lateinamerika (212) und der asiatisch-pazifische Raum (188). Im Westen beobachtete Aon im vergangenen Jahr 35 Anschläge.
Unterteilt nach Ländern verzeichnete der Irak mit 845 Anschlägen 2015 die weltweit höchste Zahl von Terrorakten. Es folgen Afghanistan mit 312 Anschlägen, Pakistan mit 290 Anschlägen, sowie Ägypten (257 Anschläge), die Türkei (214), Kolumbien (189), Indien (170), Nigeria (132), Thailand (131) und die Palästinensischen Autonomiegebiete (102). (vwh/td)
Bildquelle: ZDF
Aon Risk Solutions · Terror-Risiken · Ina Straub
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