Schlaglicht

Wirtschaftsforscher senken Konjunkturprognose

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute blicken in diesem Jahr etwas skeptischer auf die Konjunkturaussichten in Deutschland. Demnach senken die Institute ihre Wachstumsprognose für 2016 von bislang 1,8 auf rund 1,6 Prozent, berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe.
Für 2017 rechnen die Wirtschaftsforscher demnach mit einem weiteren leichten Wachstumsrückgang auf etwa 1,5 Prozent, berichtet das Blatt weiter. Zum Vergleich: 2015 war die deutsche Volkswirtschaft um 1,7 Prozent gewachsen. Die erste Gemeinschaftsdiagnose der Konjunkturforscher für die Bundesregierung soll heute in Berlin vorgestellt werden. Beteiligt an dem Gutachten sind das Münchener Ifo-Institut, das Berliner DIW, das Essener RWI und das IWH aus Halle und Kiel Economics.
Mit ihrer Prognose liegen die Institute demnach im Trend, berichtet das Handelsblatt weiter. So hatte Internationale Währungsfonds bereits am Dienstag seine Prognose für das diesjährige globale Wirtschaftswachstum auf 3,2 Prozent gesenkt. Die OECD hatte bereits im März ihren Ausblick von 3,3 auf 3,0 Prozent reduziert. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im März seine Prognose von 1,6 Prozent auf 1,5 Prozent gesenkt. (vwh/td)
Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de
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