Schlaglicht

Dekra sieht EU-Ziele für 2020 in Gefahr

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Die Dekra sieht das strategische Ziel der EU einer Halbierung der Zahl der Verkehrstoten bis 2020 akut in Gefahr. Demnach seien die jüngsten Unfallzahlen der EU-Kommission alarmierend, konstatierte das Unternehmen bei der Vorstellung des Verkehrssicherheitsreports 2016 in Berlin. Erstmals seit 2001 ist die Zahl der Verkehrstoten in der EU auf rund 26.000 (+ 1,2 Prozent) gestiegen.
"Umso mehr sind alle Beteiligten aufgefordert, mit aller Macht gegenzusteuern", fordert Clemens Klinke, Vorstand der Dekra SE, laut dem Fachmagazin Eurotransport. Neben menschlichem Versagen sehen die Unfallforscher der Dekra vor allem in der Nutzung von Smartphones ein Problem. Laut einer Untersuchung in sechs europäischen Hauptstädten kamen die Experten zu dem Ergebnis, dass insgesamt fast 17 Prozent der Fußgänger beim Überqueren der Straße ihr Smartphone benutzten. "Gerade beim Thema Ablenkung muss die Verkehrssicherheitsarbeit in den kommenden Jahren mit Nachdruck ansetzen. Aufklärungsarbeit steht hier an erster Stelle", so Klinke.
Unerlässlich seien daher vor allem ein verantwortungsbewusstes Verhalten, die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und ein hohes Maß an Regelakzeptanz aller Verkehrsteilnehmer. "Daran kann auch die beste Fahrzeugtechnik und Straßenverkehrsinfrastruktur nichts ändern", betont der Dekra-Vorstand. (vwh/td)
Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de
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