Schlaglicht

Chinesische Bank verliert 104 Mio. Euro

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Bank of Tianjin ist einem Bericht der Zeitung Die Welt zufolge um 768 Mio. Yuan (rund 104 Mio. Euro) betrogen worden. So habe es kürzlich einen "Risikovorfall" gegeben, heißt es in einer Mitteilung an die Börse in Hongkong. Im Verdacht stehen mehrere Angestellte des eigenen Kreditinstitutes.
Laut Bericht habe die Bank für Wechsel im entsprechenden Wert bezahlt. "Aber als die Zeit zum Wiederverkauf kam, waren die Wechsel verschwunden", werden eingeweihte Kreise zitiert. Die Bank of Tianjin war erst im März 2016 an die Börse in Hongkong gegangen. Allerdings ist es bereits die dritte chinesische Bank mit einem teuren Betrugsfall, berichtet Die Welt weiter.
So hatte die Agricultural Bank of China bereits im Januar einen Betrugsfall durch zwei Angestellte eingeräumt. Der Schaden: 3,9 Mrd. Yuan. Im gleichen Monat berichtete die Citic Bak von einem weiteren Betrug, bei dem bis zu 969 Mio. Yuan entzogen wurden. (vwh/td)
Bild: Chinesischer Yuan (Quelle: Kurt Guenther / pixelio.de)
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