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Studie: Versicherte sehen Digitalisierung skeptisch

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Fast die Hälfte der Bundesbürger befürchtet, dass Gesundheitsdaten in die falschen Hände geraten könnten. An der verbreiteten Skepsis scheint auch das  geplante E-Health-Gesetz nichts zu ändern. Nur 22 Prozent der gesetzlich Versicherten und 14 Prozent der Privatversicherten begrüßen laut einer PwC-Studie dieses Gesetz ohne Einschränkung.
"Fast jedem Zweiten fehlt das Vertrauen, dass persönliche Daten, die digital übermittelt und gespeichert werden, sicher sind und nicht in falsche Hände geraten", schreibt das Healthcare-Barometer von PwC, in dessen Rahmen jährlich mehr als 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren zu Themen aus dem Gesundheitsbereich befragt werden. 47 Prozent der Privatversicherten und 43 Prozent der gesetzlich Versicherten sind nach wie vor misstrauisch gegenüber dem E-Health-Gesetz.
Auch die derzeitige Servicequalität wird stark kritisiert. 45 Prozent (2015: 43 Prozent) störten sich daran, dass sich der Arzt zu wenig Zeit für sie nimmt. Auffällig sei die wachsende Unzufriedenheit unter Privatversicherten, hieß es. Ihr Anteil sei in einem Jahr von 22 auf 29 Prozent gestiegen. Bemängelt werde auch, dass sich Praxisöffnungszeiten zu wenig an den Bedürfnissen der Patienten orientieren. (vwh/dg)
Bildquelle: DAK
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