Unternehmen & Management

Digitales Denken reine Übungssache

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Der Fokus der Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft richtet sich in den nächsten zwei Jahren hauptsächlich auf die automatische Verarbeitung unstrukturierter Daten und auf das Mengengeschäft. Potenziale werden nur dann ausgeschöpft, wenn  altes Spartendenken überwunden und das Umbautempo der IT-Landschaft angehoben wird. Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenkompass von Sopra Steria Consulting.
Die These: Versicherer müssen beginnen, eine durchgehende Digitalisierungsstrecke in Richtung Kunde aufzubauen. Noch bremst eine unüberschaubare Informationsmenge, die tagtäglich per E-Mail, Fax und Briefpost eingeht, viele Abläufe bei den Versicherern. Es überrascht daher nicht, dass laut "Branchenkompass Insurance 2015" von Sopra Steria Consulting fast 70 Prozent aller deutschen Versicherer und Makler ihre verfügbaren Automatisierungsetats bis 2018 schwerpunktmäßig für eine quasi-industrielle Verarbeitung unstrukturierter Daten aufwenden wollen.
"Wer im Zuge der Prozessautomatisierung das Digitalisierungspotenzial wirklich ausschöpfen will, braucht so etwas wie ein Digital Mindset und eine Perspektive, wie sich das gesamte Unternehmen künftig entwickeln soll.“ Notwendig sei es zudem, die Architektur bestehender Systemlandschaften zu entkoppeln und agile Software-Entwicklungsmethoden nach dem Vorbild der Fintech-Szene zügig einzuführen. Hierauf setzen dann entsprechende Beratungstechnologien auf (siehe VERTRIEB).
Weiteren Nachholbedarf sieht Sopra Steria bei digitalen Dokumenten: Nur ein Bruchteil der Versicherer sei derzeit schon in der Lage, Dokumente durchgängig in digitaler Form zur Verfügung zu stellen. (vwh/ku)
Bildquelle: Fotolia
Digitalisierung · Sopra Steria
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