Unternehmen & Management

Swiss Re will Dividende um 8,2 Prozent erhöhen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Verwaltungsrat der Swiss Re will auf der kommenden Generalversammlung am 22. April 2016 eine ordentliche Dividende von 4,60 Franken je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 8,2 Prozent (2014: 4,25 Franken je Aktie). Zudem plant der Schweizer Rückversicherer einen neuen öffentlichen Aktienrückkauf im Wert von bis zu einer Milliarde Franken.
Damit will die Swiss Re nach eigenen Angaben Kapital an die Aktionäre zurückführen, sofern überschüssiges Kapital zur Verfügung stehe, Großschäden ausbleiben und sich keine anderweitigen Geschäftsmöglichkeiten bieten. "2015 war ein weiteres sehr erfolgreiches Jahr für Swiss Re, und die langfristigen Aussichten unseres Geschäfts stimmen uns positiv. Drei Dinge heben uns ab: Kapitalstärke, Kundenbeziehungen und Fachwissen. Unsere starke Kapitalisierung und die daraus resultierende finanzielle Flexibilität sind längerfristig von großem Wert. Sie steht bei Bedarf zur Verfügung – zum Vorteil unserer Kunden und unserer Aktionäre", erläutert Walter B. Kielholz, Präsident des Verwaltungsrates.
Gleichzeitig wurde Paul Tucker zur Wahl als neues nicht-exekutives und unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrates vorgeschlagen. Als Deputy Governor der Bank of England war Tucker für die Finanzstabilität verantwortlich. Tucker hatte nach 1980 verschiedene Leitungsfunktionen inne, unter anderem ab 2002 als Mitglied des Monetary Policy Committee. Er war zudem Mitglied des Steuerungsausschusses des G20 Financial Stability Board und Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Nicht mehr zur Wiederwahl treten nach Unternehmensangaben Mathis Cabiallavetta, Hans Ulrich Märki und Jean-Pierre Roth an. (vwh/td)
Swiss Re · Rückversicherer · Walter B. Kielholz
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