Köpfe & Positionen

Neuer Fifa-Chef will Millionen von den Schwarzen Schafen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Es geht um "zig Millionen", schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der neue Chef des Weltfußballverbandes Fifa, Gianni Infantino, will jetzt Schadensersatz von den 41 ehemaligen Führungskräften einklagen, denen die Staatsanwaltschaft in den USA Geldwäsche, Betrug und Bandenkriminalität vorwirft.
"Das Geld, das sie eingesteckt haben, gehört dem ganzen Fußball. Es war für die Entwicklung und Förderung des Spiels vorgesehen. Wir wollen das Geld zurück, egal wie lange dies dauern wird", sagt Infantino. Die amerikanische Justiz rechnet laut FAZ mit rund 190 Mio. Dollar an Schmiergeldern. 100 Mio. seien bereits eingefroren.
Es geht um Fifa-Exekutive wie Chuck Blazer, Jack Warner und Jeffrey Webb, die mitunter schon vor Gericht stehen. Im Fall des ehemaligen Vize-Präsidenten Webb von den Kaimaninseln wird ein Urteil bis Juni erwartet. Experten halten gar Regressforderungen gegen Ex-Präsident Joseph Blatter oder den gesperrten europäischen Fußballchef Michel Platini für möglich.
Die Fifa bleibt weiter unter den Top Ten der "kontroversesten Unternehmen". (vwh/ku)
Bild: Der neue Fifa-Präsident Gianni Infantino. (Quelle: dpa)
Schadensersatz · FIFA
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