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Risiko des Staatsbankrotts

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Banken, Fonds und Versicherungen haben das Angebot abgelehnt. Die Hypo Alpe Adria-Abwicklung über die Heta bringt jetzt das Land Kärnten in die Bredouille. Es droht gar ein Bankrott des österreichischen Bundeslandes. GDV-Chefvolkswirt Klaus Wiener glaubt, dass dies Auswirkungen auf die Kapitalmärkte haben wird.
Es drohten der Republik und den Bundesländern höhere Risikoprämien für Anleihen, geben die Salzburger Nachrichten die Einschätzung von Klaus Wiener wieder. "Dies mag angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfeldes nicht als problematisch erscheinen. Auf mittlere Sicht könnte sich dieses Kalkül aber rächen."
Die Heta-Vorgängerin Hypo Alpe Adria hatte sich mit Garantien von Kärnten am Kapitalmarkt bedient. Nach massiven Fehlspekulationen musste die Hypo Alpe mit insgesamt 5,5 Mrd. Euro gestützt werden. Der Eigentümer Österreich will jetzt einen Schuldenschnitt durchsetzen. Ende Mai laufen die Anleihen aus, bis dahin sind sämtliche Zahlungen auf Eis gelegt. (vwh/ku)
Bild: GDV-Chefvolkswirt Klaus Wiener. (Quelle: GDV)
Hypo Alpe Adria · HETA · Wiener
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