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Stürmischer Februar mit weltweiter Schadenbilanz

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Tornados und Stürme im Februar bringen Versicherern in den USA aller Voraussicht nach mehrere hundert Mio. Dollar an Schadensforderungen. Die europäischen Pendants, die Sturmtiefs Ruzika und Norkys schlagen indes mit geschätzten 175 Mio. Dollar an wirtschaftlichen Schäden zu Buche. 44 Todesopfer hatte der verheerendste Zyklon seit Beginn der Wetteraufzeichnungen auf den Fidschi-Inseln zur Folge wie Aon Benfield berichtet.
Ökonomischen Verlusten von geschätzt knapp einer halben Milliarde Dollar stehen hier Forderungen an Versicherer von lediglich 47 Mio. Dollar gegenüber, rechnet Aon Benfield im monatlichen Rückblick vor. Ähnlich sieht es bei einem Erdbeben im Süden von Taiwan aus. 117 Menschen starben in den frühen Morgenstunden des 6. Februar. Am schwersten traf es die Stadt Tainan. Die Regierung rechnet mit Schäden in Höhe von 750 Mio. Dollar, während die Finanzaufsicht mit 8 Mio. Dollar an Schadensmeldungen an Versicherer rechnet.
Das Erdbeben um Christchurch, Neuseeland, verlief indes weitaus glimpflicher. Hier registrierte die Erdbeben-Kommission zwar 5.048 Meldungen an Versicherer - kein Vergleich aber mit dem Beben von 2011, bei dem mit mehr als zehn Mrd. Dollar versicherter Schäden gerechnet wurde.
Im vergangenen Jahr hatte die Sturmsaison bis Ende April allein in Europa für Milliardenschäden gesorgt. (vwh/ku)
Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de
Aon Benfield
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