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Google-Patient am Point-of-Care

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Rund 213 Mrd. Euro haben die Gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr ausgegeben. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) wird heute beim Gesundheitskongress des Westens angesichts politischer Richtungsentscheidungen zumindest konfrontiert damit, wohin die Reise in der Gesundheitsversorgung gehen kann.
Wie steht es um den Wettbewerb und die Finanzentwicklung in der Gesetzlichen Krankenversicherung? Wie kann eine qualitätsabhängige Finanzierung der Krankenhäuser funktionieren? Geht Hermann Gröhe im Nachgang des Finanzergebnisses - für 2015 beläuft sich das Minus der Krankenkassen auf insgesamt 1,14 Mrd. Euro (siehe SCHLAGZEILEN) - auf diese Fragen ein, erschöpft sich die Redezeit ganz ohne weitere Reformen ins Spiel bringen zu müssen.
Das E-Health-Gesetz und die Krankenhausstrukturreform sind auf dem Weg und die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) nimmt langsam aber sicher Konturen an. Dem Minister steht heute und morgen in Köln indes eine massive Agenda entgegen, die ihm die programmatischen Fragen der Zukunft in seinen Notizzettel geben.
Wie IT-gestützte Systeme die klinische Entscheidungsfindung am Point-of-Care künftig stützen, diskutieren die Experten genauso wie die Auswirkung des Megatrends der Individualisierung und dessen Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung (siehe DOSSIER). Hier setzt ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses an: Inwiefern der Google-Patient das Ende des Herrschaftswissens einläutet und welche Veränderungen für den Arztberuf das bedeutet, debattiert unter anderen Markus Mürschenich, Vorstand des Bundesverbands Internetmedizin: "In fünf Jahren werden wir uns wundern, warum man früher noch für jede Kleinigkeit persönlich zum Arzt gehen musste", hat er unlängst gegenüber VWheute erklärt. (vwh/ku)
Bild: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (Quelle: Bundesgesundheitsministerium)
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