Schlaglicht

VW muss wohl keine Autos zurücknehmen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Volkswagen muss infolge des Skandals um manipulierte Abgaswerte wohl keine Fahrzeuge zurücknehmen. Zu diesem Schluss kamen die Richter des Landgerichts Bochum am Mittwoch zu Beginn eines Zivilprozesse gegen den Automobilbauer. So hatte ein VW-Fahrer erstmals gegen ein Autohaus geklagt, weil er sein Fahrzeug nach der Abgasaffäre zurückgeben wollte, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Allerdings sei aus Sicht der Richter nur bei erheblichen Mängeln eine Rückabwicklung des Kaufs vorgeschrieben. "Das schärfste mögliche Mittel hält das Gericht hier nicht für angemessen", wird ein Gerichtssprecher zitiert.
Bei dem Verfahren handelt es sich um den bundesweit ersten Prozess, in dem ein privater VW-Fahrer wegen des Abgasskandals Ansprüche vor Gericht geltend macht. So habe der Stammkunde eines Bochumer Autohauses auf Rücknahme seines rund 38.000 Euro teuren VW Tiguan geklagt, da dieser mehr Schadstoffe ausstoße als vom Hersteller angegeben. Eine Entscheidung steht noch aus. (vwh/td)
Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio
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