Köpfe & Positionen

Super Tuesday: Trump wettert gegen Obamacare und Regulierungsgrenzen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Kapitalmarktstrategen stellen angesichts des Super Tuesdays in den USA fest, dass demokratische Präsidenten für die Börsen besser waren. Im Vorfeld der heutigen Vorwahlen macht Donald Trump, der Republikaner mit der meisten Sendezeit, Stimmung gegen Obamacare im Allgemeinen und Krankenversicherer im Speziellen.
Die US-Krankenversicherer halten Präsidentschaftskandidat Donald Trump für aufgeblasen. "Die machen unfassbares Geld", kritisierte er vor dem Super Tuesday. Obamacare müsse weg, und da ist er sich mit den anderen Kandidaten einig. Er will aber Kunden mit Vorerkrankungen weiter versichern - immerhin.
Die bundesstaatlichen Vertriebsgrenzen sollen indes fallen. Die Versicherer müssten zudem landesweit verkaufen dürfen, zitiert ihn jüngst das Handelsblatt.
Derart Vorschläge gehen allerdings unter in demagogischen Forderungen nach Abtreibungsverbot, massenhafter Deportation und Bewunderungsreden für Wladimir Putin. Mittlerweile grassiert die Angst, dass Trump sich tatsächlich als republikanischer Kandidat durchsetzen könnte. Der heutige Super Tuesday könnte ihn der Kandidatur ein entscheidendes Stück näher bringen. Unter Intellektuellen grassiert die Angst vor dem Erfolg Trumps. "Ich habe mein Leben lang nicht verstanden, was genau Hitler an die Macht bringen konnte. Jetzt verstehe ich es", warnte gerade erst Harvard-Professorin Danielle Allen, wie der Spiegel berichtet.
Fidelity-Kapitalmarktstrategen liefern andere Argumente für die Präsidentschaftswahl: Seit 1945 haben US-Aktien unter demokratischen Präsidenten jährlich 11,4 Prozent zugelegt, unter republikanischen Amtsinhabern 4,8 Prozent, lautet der aktuelle Marktkommentar. (vwh/ku)
Bild: >Donald Trump (Quelle: dpa)
USA · Supertuesday
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