Schlaglicht

Fifa: Schlechte Risiken haben ihren Preis

Von Rafael KurzTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Von VWheute-Redakteur Rafael Kurz Bereits zum Auftakt des Falles Joseph Blatter haben Analysten die Sponsoren direkt mit im Fifa-Abwärtsstrudel gesehen. Von zentraler Bedeutung für das Risikomanagement ist also, ob heute die Neuausrichtung des Weltfußballverbandes glaubhafte Formen annimmt.
Von VWheute-Redakteur Rafael Kurz.
Die Bemühungen um Transparenz in den Chefetagen nehmen zu. Global Player wie Adidas betreiben Risk Engineering auf höchstem Niveau. Dieter Schmitt, Managing Director der Adidas Insurance & Risk Consultants favorisiert in der Schadenregulierung den offenen Dialog. Er wird dies sicher auch in der Prävention nicht scheuen. Adidas ist einer von sechs Partnern des Weltfußballverbandes.
Heute wählt die Fifa ihren neuen Präsidenten und will Reformen auf den Weg bringen. Ob sie damit positiv auf ihren Ruf einwirkt, wird sich zeigen - nicht zuletzt bei der kommenden Ausgabe der Reprisk-Studie zu den "Most Controversial Companies Worldwide." (siehe DOSSIER)
Wenn Reputationsrisiken streuen, sind Marken gefährdet. Das weiß auch Reprisk-CEO Phillipe Aeby. Das Schweizer Unternehmen berät Großanleger und Versicherer im Anbahnungsprozess von Geschäften. (siehe KÖPFE)
Das Reprisk-Urteil hat Gewicht und auch hier gilt, schlechte Risiken haben ihren Preis. Steigen Compliance- und Reputationsanforderungen für Geschäftspartner, sinken die Gewinne, die aus eine solchen Partnerschaft zu ziehen sind - oder im Umkehrschluss das Niveau der Partner.
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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Durch das Lebensversicherungs-Reformgesetz (LVRG) kann es passieren, dass BU-Versicherte das Loch durch die niedrgen Zinsen mitfinanzieren müssen. "Für BU-Kunden besteht die Gefahr, dass 'ihr' Risikoergebnis anteilig zur Verlustdeckung in der Ergebnisquelle Kapitalanlage herangezogen wird", warnte Assekurata-Geschäftsführer Reiner Will bei der Vorstellung der neuen Studie "Finanzkraft in der Berufsunfähigkeits-Versicherung".
Von Michał Trochimczuk, Managing Partner von Sollers Consulting. Es schien fast so, als könnte Google alles. Auch als starker Akteur auf dem Markt von Versicherungsvergleichsportalen agieren. Nahe lag die Vermutung, dass das Unternehmen nun in einem nächsten Schritt auch noch anstreben würde, Versicherungen verkaufen zu wollen. Nun hat es nun von der Fortsetzung des Projektes “Google Compare” Abstand genommen.
Mickrige Mindestrenditen, erhebliche Einbußen bei den garantierten Leistungen, keine einheitlich kalkulierten Garantiezinsen: Ökotest lässt an den Index-Policen der Lebensversicherer kein gutes Haar. “Verbrauchern wird jede Menge Sand in die Augen gestreut”, heißt es in der neuen Ausgabe der Produkttester.
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